Theda (weibl., geb. ca. März 2009) - ihr Name bedeutet "Gottesgeschenk"

                                                                

                                                                    Theda hat eine Patin gefunden. Vielen Dank dafür!

 

27. August 2021

 

 

25. August 2021

 

 

24. August 2021

 

 

30. Mai 2021

 

Unsere Theda – das „Gottesgeschenk“, das bedeutet ihr Name. Wir haben ihn bewusst gewählt, denn Theda ist für uns etwas ganz Besonderes. 

 

Theda kam schon im April 2018 ins Tierheim in Schumen. Sie war keine freundliche Hündin, denn sie hätte uns durchaus auch gebissen. Wir wissen nicht, was ihr passiert ist, bevor sie ins Tierheim kam, aber wir Menschen waren für sie offenbar etwas Bedrohliches, vor dem es sich zu verteidigen galt. Theda wurde im September 2018 am Mammatumor operiert und blieb danach im Tierheim. In ihrer Hundegruppe lebte sie ruhig und friedlich, wollte aber von uns nichts wissen. 

 

Ende März ist etwas Furchtbares passiert. Theda wurde in einer Nacht, als niemand im Tierheim war, ganz böse von den anderen Hunden in ihrem Auslauf gebissen. Große Stücke der Haut lösten sich von ihrem Hals und Kopf. Es war furchtbar. Als wir Thedaso entdeckten, wurde sie umgehend von unserem Tierarzt operiert und wir bangten tagelang, ob sie es schaffen würde. In ein so großes Wundgebiet können Bakterien eindringen und für eine starke Infektion sorgen, die im schlimmsten Fall tödlich enden kann. 

 

Wir wussten, dass Theda nun über einen langen Zeitraum mit Antibiotikum mittels Spritze versorgt werden musste und das bereitete uns anfangs große Sorge, denn wir wussten nicht, ob Thea kooperativ sein würde. 

Aber etwas für uns Unvorstellbares ist geschehen. Ich ging täglich zu unserer Patientin und fütterte sie mit Dosenfutter aus der Hand. Sie nahm es ganz behutsam und merkte rasch, wie lecker die Fleischstücke schmeckten. So erschlich ich mir täglich ein bisschen mehr ihres Vertrauens.

Nach kurzer Zeit ließ Theda sich spritzen, ohne dass sie in irgendeiner Art und Weise fixiert werden musste. Einer stand am Kopf und hielt diesen ganz sanft, damit sie beim Pieks nicht um sich schnappen würde. 

 

Theda freute sich weiterhin über die Leckereien und nahm diese dankbar entgegen. Sie ließ sich so nach und nach auch anfassen, aber es gefiel ihr nicht. Sie konnte sich dabei nicht entspannen, war eher angespannt und wich zurück. Sie wird nie ein Hund werden, der gerne kuschelt oder sich streicheln lässt, zu tief sitzt die Angst. Aber es ist ein wahnsinniger Fortschritt, dass Theda diese Nähe nun überhaupt zulassen kann. 

 

Nachdem sie einige Tage im Innenraum verbracht hat, legten wir sie an eine Laufkette mit großer Hundehütte, so dass sie erst einmal Ruhe hatte und nicht mit anderen Hunden zusammen sein musste. Als wir aber merkten, dass Theda sich sehr gut behandeln ließ und nicht weglaufen wollte, ließen wir sie auf dem Tierheimgelände frei. Dort bewegt sie sich nun auf einem begrenzten Raum und legt sich tagsüber gerne mal in die Sonne oder in den Eingangsbereich, in dem es einiges zu sehen gibt. Zwischendurch und abends kehrt sie immer wieder in ihre Hütte zurück. 

  

Wie alt Theda ist wissen wir nicht genau, wir schätzen sie auf vielleicht 12 Jahre (geb. ca. März 2009). Sie könnte aber auch älter sein… Viele Jahre wird sie vermutlich nicht mehr haben und wir wünschen ihr so sehr, dass sie für ihre verbleibende Lebenszeit noch ein schönes Plätzchen findet. Menschen, die sich für Theda interessieren, sollten sich keinen Hund wünschen, mit dem sie eine sehr enge Bindung aufbauen und den sie eng bei sich haben können. Theda ist diese Nähe nicht gewöhnt und wir denken auch nicht, dass sie bei ihr entsteht. Aber wenn man Theda einfach „sein lässt“ und so annimmt, kann man sich über jeden kleinen Schritt freuen, den man mit ihr gemeinsam erleben kann. 

 

Jeder kleine Fortschritt oder ein Zeichen des Vertrauens ist ein ganz tolles Gefühl. Zu beobachten, wie ein Hund, der in seinem Leben nichts Schönes hatte, kleine Dinge „annehmen“ kann, uns Leckerlis aus der Hand nimmt, ohne sofort vor uns zurückzuschrecken, wie er sich vorsichtig anfassen lässt, das sind ganz besondere Momente. 

 

Man sollte ein wenig Hundeerfahrung mitbringen, um Theda lesen zu können.  

 

An Gassigehen kann man im Moment noch nicht denken, da sie ihre Freiheit gewohnt ist und das Angebundensein ihr Unsicherheit bringt, aber unsere Mitarbeiter werden in Kürze einmal versuchen, Theda an der Leine auszuführen. 

 

Was wir uns für Theda wünschen ist aufgrund ihres fortgeschrittenen Alters ein ebenerdiges Zuhause mit Garten. Wir können nicht einschätzen, ob man später mit Theda schöne Gassirunden gehen können wird. Sollte dies nicht möglich sein, soll Theda auf jeden Fall die Möglichkeit haben, sich draußen aufzuhalten und in die Sonne legen zu können. Das kennt und genießt sie.  

 

Sie ist gechipt, kastriert und hat ihre Impfungen. 

 

Wenn Sie ein schönes Zuhause für unsere Theda haben, füllen Sie bitte unser Bewerbungsformular aus.

 

 

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"Notfelle" der Woche

 

 

Avalon wartet seit mittlerweile über 2 Jahren im Tierheim. Diese Zeit hat der liebe Rüde genutzt um Vertrauen zu uns Menschen aufzubauen. Nun möchte er endlich seinen Zwinger verlassen und in seinem ersten richtigen Zuhause ankommen.

 

 

Amba hatte großes Glück und durfte schon vor einiger Zeit eine Pflegestelle in Deutschland beziehen. Sie öffnet sich dort Schritt für Schritt und erkundet ihre neue Welt. Zu gerne würde die zurückhaltende Hündin endlich richtig ankommen - dazu fehlen Amba nur noch ihre Menschen.

 

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