*** MADDI-Blog ***

 

 

 

27. Dezember 2018

 

 

Liebe Tierfreunde,
noch ein Nachsatz im alten Jahr: so sehen glückliche Puten aus!
Ich kenne sie alle persönlich, denn ich komme fast jeden Tag bei ihnen vorbei und sage ihnen Hallo. Hanni, Nanni, Trudi und wie sie alle heißen. Hähne sind natürlich auch dabei. Und alle können sie wunderbar laufen. Die Beine können den Körper tragen, so wie es sein soll. Nicht, wie es in der Massentierhaltung Usus ist. Schnell wachsen, schnell Gewicht zulegen  und, dadurch bewegungsunfähig, leiden bis zum bitteren Ende. Schaut hier:
 
Weihnachten ist vorbei und was soll ich Euch sagen? Alle Puten leben noch. Keine fehlt. Und ich höre jeden Tag ihre seltsamen Laute, sehr gewöhnungsbedürftig, mit vielen rollenden Rs. 
Echt witzig, aber immer wieder schön.
Mögen sie uns noch sehr lange erfreuen.
Euer Maddi

 

24. Dezember 2018 

 

Hi, mir ist ja gerade siedendheiß eingefallen, dass Weihnachten schon vor der Tür steht und ich mich noch mal zu Wort melden muss.

 

Ich kann Euch sagen, ich habe aufregende Wochen hinter mir. Ende Oktober ist mir doch was Schlimmes passiert. Frauchen war natürlich schuld, denn sie hatte Freitag abends mal das Hoftörchen nicht geschlossen. Also eigentlich war ja Momo die allererste Schuldige, aber das würde nun zu weit führen, Euch das alles zu erklären. Frauchen hat das auch am Samstag vergessen, das mit dem Hoftörchen, und wir wollten gerade zum ersten Toilettengang aufbrechen. Milli war wie immer schon im Flur angeleint, denn sie passt, weil sie so winzig und schlank ist, zwischen den Zaunstäben durch. Sie hat’s dann manchmal so eilig, dass sie einfach los saust und erst am Feldweg auf uns wartet. Ich passe nicht durch, also werde ich auch erst draußen angeleint.

 

Es kam wie’s kommen musste. Tür auf, Milli raus, ich raus. Und in dem Moment kommt ein SUV MIT ANHÄNGER. Dieses Rumpeln brachte mich auf die Palme (bin allergisch auf die Dinger) und ich los. Leider bremste mich kein Hoftor und ich wollte dem mal so richtig zeigen, was ich von dem Gespann halte. (Von SUVs eh nichts, diese Spritschleudern, mit denen heutzutage die Kinder in den Waldkindergarten verbracht werden.)

 

Was soll ich Euch sagen? Der SUV hat mich erwischt. Ich geschrien, Fell ist geflogen, Frauchen stand da wie versteinert, die Nachbarschaft riss sämtliche Fenster auf. Ich dann erstmal zurück aufs Grundstück, war total geschockt, stand da und habe gewimmert.

 

Das war’s dann mit dem Toilettengang. Alle rein ins Auto und ab zum Doc. Ohne Frühstück!

 

Ich wurde geröntgt. Gebrochen war nichts, aber bei näherer Betrachtung war klar: Beide Vorderbeine mussten von oben bis unten genäht werden. Ich hätte gerne die Stiche gezählt, die nötig waren, um mich wieder zusammen zu flicken, aber sie haben mich schlafen gelegt. Danach sah ich dann so aus:

 

Ziemlich belämmert.

 

Dann musste ich ein 14-tägiges Martyrium über-stehen. Täglich Spritzen, täglich Verbandswechsel in anderen Farben, dann so einen blöden halbseitigen Body. Als sie dann entdeckten, dass ich mir einige Fäden selbst gezogen hatte, war auch noch die Tröte angesagt. Mir blieb nichts erspart. Und ich musste die ersten Tage alleine zu Hause bleiben, denn ich konnte ja nicht mithalten mit den anderen. Das fand ich oberblöd. Aber auf den kurzen Gängen habe ich recht schnell lautstark alle wissen lassen, dass ich überlebt hatte und immer noch der Alte war. Sicher zum Leidwesen einiger Nachbarn.

 

Als die dicken Verbände gegen dünnere ausgetauscht werden konnten, sahen meine Beine aus wie Pinsel. Schrecklich! Und dann kam endlich der Tag, da durfte ich wieder Bein zeigen. Alles war ab, auch noch die Haare. Die wachsen hoffentlich wieder.

 

Jetzt ist alles wieder gut und ich kann über die Geschichte sprechen. Das hilft mir bei der Ver-arbeitung des Traumas, das ich erlitten habe. Ich weiß aber noch nicht,ob ich weiterhin allergisch reagiere, wenn wieder so ein Anhänger hier vorbeirumpelt.

 

Ich wünsche Euch allen frohe Weihnachten, soll von beiden Frauchen ausrichten, dass sie sich über alle persönlichen Karten und Geschenke sehr gefreut haben und sich ausnahmsweise so nach und nach erst nach den Feiertagen bedanken können.

 

Wir haben einen Hund mehr und der macht so richtig viel Arbeit, kann ich Euch sagen. Wir anderen sind ja alle pflegeleicht, hihi! Machen keinen Dreck und so. Ehrlich gesagt, wäre es uns „Stammhunden“ sehr recht, wenn Kayla ganz schnell adoptiert werden würde, denn sie nervt. Rennt uns ständig über den Haufen, ärgert uns mit Absicht, hängt sich rein, wenn wir mal spielen wollen, kurz - sie ist eine Nervensäge. Bitte habt Mitleid mit uns!

 

Ach so, noch kurz zu Frauchens Speisezettel an Weihnachten. Es gibt Raclette, also Kartoffeln mit Gemüse und Käse, und selbstgemachten Semmel-knödel-Gemüse-Auflauf.

Wenn Ihr tote Tiere zu Weihnachten bestellt habt, holt sie einfach nicht ab.

 

Und nächstes Jahr bestellt erst keine.

 

Liebe Grüße und guten Rutsch ins neue Jahr

 

Euer Maddi

 

21. August 2018

 

Hi, hier ist mal wieder Euer Maddi,

ich muss Euch unbedingt was erzählen, was Ihr sicher auch kaum glauben könnt. Man wollte mich adoptieren!

Es gab eine ANFRAGE für mich!

Ich bin doch gar nicht online. ICH SUCHE KEIN NEUES ZUHAUSE! Ich bin glücklich hier, wo ich bin. (Andere vielleicht nicht, das mag sein, aber das ist mir egal!)

 

Es gab wohl eine Interessentin, die mal einen West-Highland-White-Terrier hatte. Einen, der so ähnlich aussah wie ich und einen solchen wollte sie haben. Es gab da aber dann wohl Missverständnisse. Der Fragebogen wurde ausgefüllt und als Frauchen dann nachfragte, ob denn ein Hund in Frage käme, wurde auf ein Foto hingewiesen, mit dem Frauchen so gar nichts anfangen konnte.

 

Wir hatten einfach keinen Wuschel, der auf die Beschreibung passte, im Angebot. Dann endlich fiel der Groschen! Es war das Foto bei den Kontakten. Schröder, Dora und MEINE WENIGKEIT. Frauchen hat natürlich sofort gesagt „nee, das kommt nicht in Frage“, obwohl andere rundweg FÜR eine Adoption plädierten. Das ist eine Unverschämtheit. ICH BLEIBE!

 

Foto, siehe oben

 

Frauchen, Gott sei Dank, auf sie ist Verlass, hat natürlich meine Adoption abgesagt. Leider hat es ein anderer Kandidat dann auch nicht geschafft.

 

Fazit: Man sollte so etwas nicht am Äußeren festmachen. Wir haben so viele andere Goldstücke im Tierheim, die darauf warten, entdeckt zu werden. Weiß, beige und/oder wuschelig zu sein, ist kein Kriterium. Äußerlichkeiten sind soooooo unwichtig.

Euer weiß-beiger charakterstarker Wuschel, der weiß, was er will und der immer alles im Griff hat, empfiehlt Euch „Augen auf bei der Adoption“. Nur auf Äußerlichkeiten zu achten, ist nicht immer der richtige Weg.

 

Liebe Grüße, Euer Maddi, der bleibt wo er ist. Basta!

 

 

13. Juli 2018

 

Hallo an alle. Mensch Meier, im April war’s, dass ich das letzte Mal meinen Senf geschrieben habe. Ich hoffe, Ihr habt mich vermisst!

 

Viel ist passiert in der ganzen Zeit. Katrin war jetzt das zweite Mal für 14 Tage in Schumen und hat Frauchen mit uns allen allein zu Haus‘ gelassen. Ich kann euch sagen, das war Stress pur. Nicht für mich, aber für Frauchen. Uns allen, Katzen wie Hunden, dann gerecht zu werden, den Haushalt zu schmeißen, den Garten zu beackern, ihren Chef zufrieden zu stellen (einen Job hat sie ja auch noch so nebenbei), das ist Schwerstarbeit. Dafür haben allein wir Vierbeiner schon gesorgt. Aber sie hat das super gemeistert.  Ich will mich nicht beschweren, auch wenn’s hier bei uns zu Hause manchmal aussah wie bei Hempels unterm Sofa. Hauptsache für mich war aber, dass ich mich wohl gefühlt habe, mein Fresschen regelmäßig bekam und meine Bewegung.

 

Wir waren in der Zwischenzeit auch wieder im Urlaub. Wo? Wie immer bei Rita und Albert im Allgäu. Dieses Jahr war kein Kälbertreiben angesagt, dafür Schleppleine. Für Milli und für mich. Dora war mit, Momo auch. Sie durften ohne Leine laufen, sie jagen halt auch nicht. Ich kann’s aber auch nicht lassen, Milli schon gar nicht, immer hochkant und Nase im Wind. Frauchen sagt, „das Mäuseken“ toppt uns alle. Ob das ein Kompliment sein soll....

 

Momo hat ihren ersten Urlaub mit Bravour gemeistert, egal, was kam, sie war entspannt. Sie ist sogar in einem ziemlich überfüllten Bus mit gefahren. Ich selbst war froh, dass Herrchen mich da aber beschützt hat. Ich fand das ziemlich sch…. und war froh, als wir die Endstation endlich erreichten. Ich war der erste, der draußen war. Und dafür haben wir auch noch viel Geld zahlen müssen. Momo hatte sich leider an diesem Tag nicht gewälzt. Sie hat ja keinen Misthaufen ausgelassen, normalerweise. Ich glaube, dann hätten wir den Bus ganz für uns gehabt. 

 

Wir waren dieses Jahr erst im Juni dort. Das machen wir sicher nicht wieder. Wie oft mussten wir umdrehen, weil die Kühe schon auf der Alm waren, auf der Herrchen und Frauchen sich eigentlich ein Radler genehmigen wollten, sich aber mit uns nicht durch die Kuhherde trauten. Also war geordneter Rückzug angesagt. Tssss. Feiglinge. Wegen mir hätten sie nicht umkehren müssen. Ich habe Erfahrung mit Wiederkäuern.

 

Herrchen hat sich einmal getraut und ist bei glühender Hitze zur Alm zwischen all den Rindviechern durch gelaufen und das für zwei Radler. Wir warteten vor dem Gatter und haben alle den Blick nicht von ihm gewandt. Wir wollten es hautnah erleben, wie er auf die Hörner genommen wird. Aber die Viecher waren friedlich.

 

Und wie oft die Beiden sich mal wieder verfranst haben. Unglaublich! Sie müssten die Gegend inzwischen kennen wie ihre Westentasche. Und dann immer wieder die Überraschung: „Ach, hier sind wir. Das kennen wir doch! Hurra, das Auto ist nicht mehr weit“. Mann, Mann, Mann.

 

Ach ja. Noch was von der Hinfahrt. Dora, Momo und ich lagen bequem im Kofferraum in unseren Körbchen, die Prinzessin Milli hatte natürlich wieder den besten Platz, auf Frauchen neben den Koffern auf dem Rücksitz, mit bester Sicht auf den Verkehr. Dann erste Pinkelpause bei mörderisch heißen Temperaturen. Im Auto war es aber wirklich angenehm, der Klimaanlage sei Dank. Dann, wieder im Auto, alle gut verstaut, los ging’s, fing Frauchen an zu schwitzen, fragt nicht. Sie stöhnte, wand sich, der Schweiß lief in Strömen. Komisch, vorher war’s kühler. Des Rätsels Lösung: In Herrchens Auto stellte sich die Klimaanlage für hinten, also für den Rücksitz, automatisch auf 25 Grad ein. Super, bei Außentemperaturen von gefühlt 40. Es hat einige Kilometer gebraucht, bis sie darauf kamen. J 

 

 

Milli hat sich auch im Urlaub als Putzfee verdient gemacht. Jeden Morgen kam der Milchwagen an uns vorbei. Irgendwie war der undicht. Und Milli hat die Milchspur immer fein beseitigt.

 

Es ist noch viel mehr passiert. Herrchen hat sein Portemonnaie verloren und wurde regelrecht panisch. Auf dem Foto hatte er es noch!

 

Am letzten Tag hat uns ein Riesengewitter überrascht. Und wir haben endlich, nach VIER Jahren und ebensovielen Versuchen, den Altstädter Hof gefunden. Das erzähle ich euch dann beim nächsten Mal. Frauchen ist müde. Ich kann nicht mehr weiter diktieren.

 

Kurz noch: Am nächsten Samstag kommen wieder 15 Hunde. Für die freue ich mich riesig und ich hoffe, dass sie ihre neuen Herrchen und Frauchen genau so gut im Griff haben wie ich.

 

In diesem Sinne, bis die Tage

 

Euer Maddi    

 

17. April 2018

 

Liebe GzH-Fans,

 

Ostern ist vorbei (nun schon seit zwei Wochen…). Nix war's mit bunten Eiern, aber immerhin war's Wetter schön.

 

Darf ich Euch heute um etwas bitten? Ihr könnt das gerne auch weitersagen.

 

Unserer Katrin, Zweitname Dabbes, sind beide Kameras in Schumen kaputt gegangen, haben quasi ihren Geist aufgegeben. Ganz kurz vor Torschluss, also ihrer Abreise. Und es waren nicht mal alle Fotos geschossen. 

 

Eine Kamera – und das war die große Spiegelreflexkamera – hat ein vierbeiniger Patient erwischt, der zur Rekonvaleszenz (ja, da staunt Ihr über meinen Wortschatz, was?) im Innenraum untergebracht war und die Gelegenheit nutzte..... Es lag etwas Essbares auf einer recht hohen Ablage im Aufenthaltsraum, Katrin hatte gerade eine Wunde im Behandlungsraum verarztet – und hörte plötzlich einen lauten Knall… Der große Hund, der sowohl an seinem Vorder- als auch Hinterbein angeschossen worden war und noch sehr humpelt, hatte es irgendwie auf den Schrank geschafft – eine Meisterleistung, hatte sich an dem Osterbrot gütlich getan und dabei die Kamera heruntergeworfen.

 

 

Auf dem Foto, das ist er, der Übeltäter. 

 

Die zweite Kamera, das war aber nur die kleine, die schon älter war, wurde vermutlich mit Katrins Jacke in die Waschmaschine gesteckt und mitgewaschen. Und ist nun auch hinüber.

 

Und nun suchen wir gebrauchte Kameras für den nächsten Aufenthalt in Schumen, damit wir meine Kollegen schön vorstellen können. Der wird in der zweiten Junihälfte sein. Hat jemand vielleicht eine günstige, gebrauchte Spiegelreflexkamera zu verkaufen? Es kann gerne ein älteres Modell sein, aber funktionieren sollte es noch. Ideal wäre eine von Nikon, damit das alte Objektiv noch eingesetzt werden kann…

 

Wer ansonsten noch im Juni mit nach Schumen will, soll sich doch auch schon mal bei Katrin melden. Fleißige Heinzelmännchen brauchen wir dort immer.

 

Macht's gut und - ich setz noch einen drauf "carpe diem". 

 

 

Euer Maddi

 

 

13. April 2018

 

Hallo,

 

ich bin’s, der Tom.

 

Den kleinen frechen Hund, der hier im Blog immer schreibt, den würde ich schon in seine Schranken weisen, wenn ich ihn mal seh‘.

 

Nun also, back to the roots. Katzen sind die besten Haustiere!!!!

Ich bin Tom, ein stolzer ca. 4 jähriger Kater, mit einem Handicap, was mich aber nicht stört. Ich bin halt Tom und das ist auch gut so!

 

Als ich nach Deutschland kam habe ich meinem neuen Kellner/Napffüller André schon mal meine Vorlieben erklärt, es war ein sehr kommunikatives Gespräch auf kätzisch, bulgarisch und deutsch. Angekommen im neuen Haus sollte ich erstmal ins Badezimmer, um „anzukommen“, dabei war ich schon direkt als ich rein kam Zuhause! In MEINEM Für-Immer-Zuhause!!!

 

Da kamen dann auch gleich seine Mutter und seine Nachbarin Birgit und wir waren zu viert im Badezimmer. Die dachten sogar, dass ich anfangs Angst haben würde, dabei konnte ich mich erst gar nicht entscheiden, von wem ich mich als nächstes streicheln lassen soll. Alle waren daraufhin total begeistert und ich dachte mir nur  „Wo ist euer Problem, wovor soll ich Angst haben, bzw. vor wem von euch?“ Daher wurde nach wenigen Minuten die Tür geöffnet und alle haben gespannt geschaut, wohin ich gehe.

Aber ich verzieh mich doch nicht! Ich bin denen zu den Plätzen gefolgt, auf denen sie mich als nächstes Dauerstreicheln konnten. Alle Türen stehen mir seitdem offen.

 


Falsche Vorurteile:

Wir Tiere mit Handicap brauchen kein Mitleid. Wir brauchen Leute, die sich Zeit für uns nehmen und uns so akzeptieren, wie wir sind und unsere positiven Eigenschaften schätzen.

 

Draußen:

Wir haben eine super Terrasse. Sonnenseite. Im Sommer mag ich es, dort zu liegen und im Winter oder bei Regen überschau ich sie gern von drinnen. Bei schlechtem Wetter kriegt mich nichts mehr raus, lange genug gehabt.  Beim Grillen im Sommer suche ich mir immer einen sonnigen Platz oder einen warmen Schoß. André hatte anfangs Angst, dass ich die katzensichere Brüstung überqueren könnte, dabei habe ich es nicht einmal versucht, warum auch, ich weiß, wo es mir gut geht.

 

Akzeptanz:

Handicap: Nicht nur mich stört es nicht. André auch nicht. Er ist begeistert, dass ich ihn täglich morgens (und zwischendurch auch mal, wenn ich nicht genug Aufmerksamkeit bekomme) wecke und daran erinnere, dass ich nun da bin und Hunger habe oder gestreichelt werden möchte. Ich wecke ihn immer mit Streicheleinheiten meiner halben Pfote, das macht keine Kratzer und weckt ihn trotzdem. Und ich werde umgehend zurückgekrault.

Ich bin eine ganz normale Katze, die spielen und vor allem gestreichelt werden möchte. Ich kann sogar richtig toben. Aber seht selbst. Ich habe mich für etliche Videos und Bilder bereitgestellt, damit ihr vielleicht auch allen Lebewesen die gleiche Chance gebt  und euch auch mal für ein älteres und behindertes Tier entscheidet. Tierkinder kann jeder nehmen, und ist dann vielleicht wegen deren Energie genervt. André freut sich sogar, dass ich kein Interesse habe, raus zu rennen, obwohl ich könnte.  Wir gehandicapten haben sogar viele Vorteile gegenüber den jungen Wilden. Lernt uns kennen und gebt uns eine Chance.

 

Katzenklo:

Aufgrund der Tatsache, dass ich nur drei ganze Beine habe, dachten die Deppen, dass ich keine Treppen laufen kann. Hahaha. Die hatten mir das Katzenklo erst ins Badezimmer gestellt. Als aber dann alle runter sind, bin ich schnurstracks hinterher. Treppen laufen ist meine leichteste Übung!

Irgendwann nahm mein neuer Angestellter André das Katzenklo mit und hat es unten an die Treppe gestellt. Nun muss der Trottel jeden Tag Treppen laufen, um das Klöchen zu reinigen. J  

Und ich warte immer, bis es wieder schön sauber ist und benutze es in der Sekunde. Ich finde die neue Stelle gut, denn es stinkt nicht mehr in meinem Reich oben.

 

Futter:

Anfangs wusste ich noch nicht, wie zuverlässig mein Butler André ist und habe alles gefressen, was mir so vor die Schnauze kam. Aus Prinzip und weil ich weiß, dass André schnell schwach wird, schreie ich jedes Mal in der Küche und bekomme den Napf neu aufgefüllt.

André hat extra zwei Futterspielzeuge gekauft, damit ich, wenn er arbeitet, beschäftigt bin. Er hatte anfangs Angst  dass ich aufgrund meiner Behinderung nicht damit umgehen kann. So ein Schwachsinn, falsche Fürsorge. Ich weiß schon, wie ich an mein Futter komme. Da macht euch mal keine Sorgen.

 

Nervige Mitbewohner 

Wir haben derzeit noch einen Mitbewohner, weil der seine eigene Bude noch nicht ganz renoviert hat. Ich kann es kaum erwarten, bis er endlich auszieht. Ich darf nicht in sein Zimmer, er füttert mich nicht, streichelt mich nicht; richtiger Spacko halt. Aber zum Glück ist er bald weg. Ich überlege schon, was ich aus seinem Zimmer dann so alles machen kann.   J Ideen?

 

Birgit und Susie: Kommt mich regelmäßig besuchen und hat auch schon Freundinnen mitgebracht, die mich kennen lernen sollten, weil sie so begeistert von mir ist. Ihre Freundinnen wollten gar nicht mehr gehen.

Birgit hat selbst eine Katze, Susie, die ich aber noch nicht kennenlernen durfte. Aber wir haben ja noch Zeit. Susie soll auch schon ganz neugierig auf mich sein.

 

Generation 80 plus / Grillen. Ohne mich zu kennen, behaupteten die alten Säcke, dass Katzen nach draußen gehören und gefälligst Mäuse fangen sollen, pah. Sollen die doch selber jagen, ich werde gefüttert. J

Grillen ohne Tom? Vergesst es! Nur `ne kleine Show und schon wurde ich erst gestreichelt und dann gefüttert. André, die Nervensäge, hat ständig gemeckert und behauptete, dass es nicht gut für mich wäre. Auf jeden Fall habe ich jeden Grillabend ohne Probleme überstanden und freue mich schon auf die nächste Saison mit all den vielen Gästen.

Es gibt sogar schon Freiwillige, die mich füttern, falls André mal Urlaub macht. Einige wollen sogar, dass ich für die Zeit zu denen ziehe. Mal schauen, ob ich mich darauf einlasse, eigentlich bin ich hier Chef.

 

Familie: Von Anfang an haben wir hier Besuch von vielen Leuten. Wir haben einen großen Familien-, Freundes- und Bekanntenkreis. Kaum ein Tag vergeht, an dem ich keinen Besuch bekomme. Das finde ich toll. Egal, wer kommt, streichelt mich. Und ich darf selbst entscheiden wann Schluss ist, nämlich nie! J

 

Hunde: Leider haben einige meiner neuen Bekannten auch Köter. Ich hatte schon viermal Besuch von den Nervensägen. Einmal waren die sogar zu zweit da. Und ich habe keine Angst gezeigt. Kurz geschnuppert und denen dann klargemacht, welches meine Gebiete sind und wo die sich aufhalten dürfen (natürlich nur ein klitzekleiner Bereich). 

 

                        André hat zwischendurch immer mal wieder Angst, dass ich zu viel Langeweile habe, während er Geld für mein Fütterchen und meine Spielsachen verdienen muss. Er überlegt sogar noch eine zweite Katze ins Haus zu holen. Das soll er sich mal wagen! Wer soll denn überhaupt `ne andere Katze streicheln? André hat dafür definitiv keine Zeit, dafür sorge ich schon.

 

Ach, und überhaupt, auch im Bett, das ich mit André teile, ist absolut kein Platz mehr.

 

 

Würde mich freuen wenn auch andere Katzen bloggen würden, damit die Köter nicht unseren Bereich fest übernehmen.

  

 

20. März 2018

 

Hallo liebe Leute,

 

habt Ihr auch schon den Frühling in der Nase? Ich schon. Die Vögel singen schon wie Frühling. Und die Feldhasen sind auch schon guter Stimmung. :-) Habe einen gejagt die Tage, wie immer aber ohne Erfolg.

Milli konnte nicht, wegen Schleppleine und meine ist Frauchen aus der Hand gerutscht. Yippieh! Milli war sauer. Sie wäre am liebsten auch hinterher gesaust.

 

Ojeoje, am Montag hing der Haussegen schief und es war richtig dicke Luft. Und das eigentlich nur, weil Frauchen mal wieder einen kleinen Anfall von „das muss ich wegwerfen“ hatte. Sie sortiert ja immer mal wieder etwas aus, denn vieles von dem, was sich in unserem Haus so verbirgt, braucht man NIE mehr. Meistens jedenfalls. Es sind kleine Dinge, große Dinge, alte Dinge, neue Dinge?, schöne Dinge und hässliche Dinge. Das Spektrum ist breit gefächert und Wichtiges wird unwichtig in solch einem Wahn.

Also am Montag hat Frauchen ihre Hackelchen geputzt und so im Bad herumgeschaut. Mehr geht ja auch nicht bei dieser Beschäftigung. Und was sieht sie? Einen asbachuralten rosa Zahnbecher im Schrank mit mindestens 5 alten Zahnbürsten. Der Entschluss reifte in wenigen Sekunden: weg mit dem alten Kram und alles ab in den gelben Sack.

 

Später dann im Büro kam DER Anruf von Katrin. Wo denn ihre Zahnbürste sei? Die Antwort gefiel ihr gar nicht und sie hat Frauchen so was von zur Schnecke gemacht. Sie war stinkesauer, konnte keine Zähne putzen, denn sie fand keine neue Zahnbürste und das elektrische Teil war auch nicht aufgeladen. Frauchen war ganz kleinlaut und hat sich entschuldigt. Später hat sie alles wieder aus dem gelben Sack gefischt, die Zahnbürste desinfiziert und die Welt war wieder in Ordnung.

 

Also ehrlich. Ich weiß ja nicht, was Frauchen sich dabei gedacht hat. Nichts wahrscheinlich.

Jetzt steht alles wieder da, wo’s hingehört. Aber nur mit einer Zahnbürste.

Die wird ja auch noch benutzt.

 

Macht’s gut, bis demnächst, ich wünsch‘ Euch frohe Ostern und, ganz wichtig, bitte denkt dran: Esst kein Osterlamm oder andere Tierchen. Ein Osterlämmchen möchte eigentlich Ostern erleben, deshalb heißt es ja so. Es gibt ja auch Osterhasen, die noch an Weihnachten rumhoppeln möchten, um dann von mir mal gescheucht zu werden, aber besser ein Maddi im Nacken als ein Messer. Oder?

 

Hier gibt’s leckere Rezepte. Frauchen verbürgt sich dafür, dass die sogar schmecken. Ein bisschen Lust und Laune gehört zum Kochen natürlich dazu, dann wird’s auch was. Wenn es lustlos zubereitet wird, dann könnt Ihr rufen „Kinder kommt nörgeln. Das Essen ist fertig!“

 

https://vebu.de/

 

https://vegan-taste-week.de/vegane-ostern-schlemmen-rein-pflanzlich?utm_source=vtw18-03&utm_medium=email&utm_campaign=vtw-nl

 

Und unsere Claudia bringt in Kürze sogar ein eigenes veganes Kochbuch heraus. Das stellen wir Euch dann hier selbstverständlich vor.

 

Gaaaaanz liebe Grüße an alle und besorgt Euch dicke Strümpfe zu Ostern.

Ich rechne mit arktischen Temperaturen.

 

Euer Maddi

 

 

28. Dezember 2017

 

Hallo an alle Tierfreunde und an alle, die auf meinen Senf, den ich ja so gerne dazugebe, warten. Hier ist er:

 

Ich bitte aufrichtig um Entschuldigung, dass ich dieses Jahr keine Weihnachtswünsche versenden konnte. Keine Zeit, ehrlich! Aber so kurz vor dem Jahreswechsel möchte ich mich doch noch mal zu Worte melden. Ich hoffe, alle hatten ein geruhsames Weihnachtsfest und ich hoffe auch, dass zu diesem Fest für Euch keine Tiere sterben mussten, um das Festtagsmahl „aufzupeppen“. Fleisch ist total ungesund. Das wissen inzwischen viele, aber die „Industrie“ muss am Laufen gehalten werden. Es geht um  Geld, viel Geld. Leider! Wusstet Ihr, dass ein männliches Kälbchen, geboren von einer Mutter, die nur dazu da ist, Milch zu geben, derzeit einen Marktwert von 15 Euro hat? Wie kann man Leben in Geld  aufwiegen? Und in Marktwert? Ich verstehe das nicht. Ich lasse mir das mal erklären und erzähle Euch dazu mal mehr. Traurig hört sich das an.

 

Ich bin meist echt damit beschäftigt, mein Rudel und alles andere unter Kontrolle zu halten. Manchmal gelingt es mir fast, aber dann funkt Frauchen dazwischen und ich muss zähneknirschend klein beigeben.  „Wie ich das hasse...“

Was ich ebenso hasse: GEDUSCHHhHT zu werden. Bei mir ist das bei diesem Schietwetter in den letzten Wochen echt die Regel. Da gibt es kaum Ausnahmen. Deswegen muss ich manchmal zigmal nach dem Spaziergang hereingebeten werden (bleibe lieber sicherheitshalber gleich draußen, nutzt aber nichts) oder ich verziehe mich gleich und sofort unsichtbar in ein Körbchen (nutzt aber auch nichts). Ich bin IMMER reif. Die kurzhaarigen Vertreter, nämlich vier an der Zahl, haben es da besser. Sie werden kurz abgerubbelt und gut ist es.

 

Und ich hasse DAS GESCHIRR.

So schaue ich dann schon gerne mal und zeige meine weißen Hackelchen:

Ich muss Euch unbedingt noch erzählen, wie das bei uns zu Hause abläuft, wenn wir alle „angeschnallt“ werden. Das ist nicht in wenigen Minuten erledigt…….

Es kann dauern und dauern und in ein Renn- und Versteckspiel ausarten. Ich find’s klasse. Schröder und Dora, die Streber und Musterschüler, halten natürlich ihre Birne freiwillig hin und schwupp ist das Halsband da, wo es hingehört.

Momo ist geduldig und freut sich auch, wenn’s losgehen soll, liegt aber im Körbchen, dreht sich auf den Rücken und wieder zurück und streckt zwischendurch die Haxen in die Luft. Bis ihr Geschirr sitzt toben Milli und ich noch schnell ein Ründchen.

 

Und dann – sind wir reif. Ich schaue immer erst mal, ob Frauchen ruft „Matti, Haaalsband“ und ob sie das auch tatsächlich in der Hand hat. Manchmal will sie mich auch vergackeiern, hat vorne das Halsband und hinten das Geschirr. Ich hasse Geschirre in jeder Form und Farbe. Sehe ich mein Halsband, bin ich durchaus kooperativ, sehe ich das Geschirr, dann nicht. Ratzfatz bin ich unter dem Küchentisch oder drehe auch mal eine Runde um den Wohnzimmertisch, Frauchen im Schlepptau. Sie gewinnt aber immer.

Neuer Trick von ihr: im Haus Halsband an, geht nämlich schneller, und dann im Auto kurz vorm Aussteigen wird das gegen Geschirr getauscht. Wie ich das hasse!

 

Millilein mag’s auch nicht, das Geschirr angezogen zu bekommen. Da sie aber schneller ist als ich und Frauchen dann immer wieder durch die Beine flutscht, dauert das entsprechend länger. Sie springt dann auch mit einem Affenzahn aufs Bett, hüpft da noch bisschen rum, dreht sich und macht wirklich einen auf Kasperle. Und dann, wenn sie merkt, jetzt hat sie gleich verloren, gräbt sie sich in die Decke ein, versteckt ihr kleines Köpfchen und macht sich ganz steif. Also ehrlich gesagt, sie übertreibt schon ein wenig und tut so, als wolle man sie misshandeln. Albern, dieses mädchenhafte Getue. Manchmal verzögert sie das Ganze noch dadurch, dass sie in den ersten Stock saust. Und sich bei der Gelegenheit gleich noch ein Katzenspielzeug stibitzt. Da schimpft natürlich Katrin dann wieder.

 

Aber immerhin schleimt Milli sich immer wieder ein. Sie ist die Putzfee schlechthin und verantwortlich für die Reinigung von ALLEN Futterschüsseln und deren unmittelbarer Umgebung, also Fußböden und so, und für alle niedrigen Tische im Haus. Diese Verantwortung nimmt sie durchaus ernst und gibt sie auch nicht ab.

 

Eins noch. Unsere Momo und Milli (der Apfel fällt nicht weit vom Stamm und beide sind echt die absoluten Mäusejäger) haben mit uns einen Krimi angeschaut. Da kamen auch Mäuse drin vor, die immer mal wieder gequietscht haben. Sofort waren beide hellwach und haben in alle möglichen Ecken geschaut, wo die denn sein könnten. Frauchen hat dann entnervt irgendwann den Ton abgestellt.

 

Ich wünsche Euch allen einen guten und vor allem gesunden Start ins neue Jahr und melde mich zeitnah mit Neuigkeiten rund um den Tierschutz und mit geheimen Nachrichten von Zuhause zurück,

 

liebe Grüße

 

Euer Maddi 

  

 

5. Dezember 2017

 

Hallo Ihr Lieben alle da draußen,

 

 

ich möchte mal dem Kater Tom zuvorkommen. Ich habe da so was läuten hören, dass er sich in meinem Blog breit machen und auch was schreiben will. Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, wird da von "Kötern" gesprochen. DAS GEHT JA GAR NICHT!

 

Immerhin habe ich noch alle vier Tatzen, er jedoch nicht. Er ist gehandicapt! Er soll mal nicht so das Maul aufreißen. Aber es spricht ja wieder für ihn, dass wir ein Deckelchen für ihn gefunden und er sein Herrchen so glücklich macht. Keine unserer Katzen kam in ein besser ausgerüstetes Zuhause als Tom. Es war alles, aber auch wirklich ALLES, was das Katzenherz begehrt, schon vorher da.

 

Also: bitte habt auch für behinderte Tiere ein Herz und ein Zuhause. Aber: Seinen Bericht werde ich trotzdem erst mal zensieren. Soweit geht die Liebe nicht! Das ist MEIN Blog.

 

Gestern, pünktlich zum 1. Advent hat es hier geschneit, was das Zeug hält. Alle meine Freunde, Schröder voran, dann Dora, dann die manchmal echt lästige Milli und ihre Mama Momo hatten Spaß; ich nicht. Ich hatte Eisbeine.

 

Heute war das schon wieder "Schnee von gestern". Was ein Glück!

 

Liebe Grüße und Euch allen eine schöne Adventszeit wünscht Euch

 

Euer Maddi

11. November 2017

 

Hallo mal wieder an alle meine Fans und auch an die Freunde unseres Vereines (ich wiederhole mich, ich weiß, und ich hoffe, es gibt überhaupt noch Fans, da ich mich so lange nicht gemeldet habe, aber Ihr könnt Euch nicht vorstellen, was so tagtäglich bei uns los ist).

 

Es ist einfach soooo viel passiert, seit meinem letzten Maddi-Beitrag. Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Mal vorweg für unsere Freunde aus dem Sachsenland, die sich beschwert habbe, dass ich immer mal widder uff hessisch schreib unn die des net verstehe: Ich kann ums Verplatze kaa Sächsisch unn wenn ich mich noch so bemühe dät. Abber ich schreib dann ewe uff Hochdeutsch.

 

Ich fang mal mit dem Urlaub an. Im Mai waren wir dieses Jahr endlich wieder auf unserem einsam gelegenen Bergbauernhof im Allgäu zum Wandern. Ich habe mich so darauf gefreut, wenngleich ich traurig war, dass mein Hero, mein Idol, mein geliebter Schröder nicht dabei sein konnte. Er ist ja nun doch schon etwas älter als 12 Jahre, leidet an Arthrose und hätte uns alle ausgebremst. Stattdessen durfte Klein-aber-oho-Milli mit. Ihr erster Urlaub, den sie auch sehr genossen hat. Ich aber auch. Am ersten Tag haben wir zwei beide uns gleich abgesetzt, das Spürchen war aber auch zu verlockend. Danach war aber Schluss mit lustig, Biothane-Schleppleine (extra angefertigt für uns für den Urlaub) war angesagt und das ständig. Wir hatten das Vertrauen verspielt, zumindest bei den großen Wanderungen. Rund ums Haus durften wir dann schon noch bei den morgendlichen Gassirunden ohne diese verflixte Leine laufen. Aber auch da habe ich den Bogen überspannt.

 

Ich habe nämlich einige Kuhkinder gejagt und sie ins Nirwana geschickt und das vor dem Frühstück. Ich hätte aber auch nicht gedacht, dass das so Hasenfüße sind. Ehrlich! Jedenfalls sind die vor mir so erschrocken, dass auch der Draht zur Absperrung sie nicht aufhalten konnte. Weg waren sie alle acht. Mein Herrchen hat dann als erstes gesagt: „Jetzt können wir ausziehen“.

 

Die Kuhkinder haben dann aber den Spieß umgedreht und sich selbst auch. Ruckzuck habe ich den Rückzug angetreten und war brav, aber auch ganz schnell, wieder da. Ich habe dann so getan, als sei nichts, aber auch wirklich nichts Besonderes vorgefallen, aber es war zu spät. Die Kuhkinder waren verschwunden.

 

Frauchen hat dann gemeinsam mit Rita, unserer Vermieterin, und anderen Nachbarn, die Kuhkinder in mühevoller Kleinarbeit wieder eingefangen. Ende gut – alles gut. Und wir durften noch bleiben. Frauchen und Herrchen haben sich tausendmal entschuldigt. Ich weiß gar nicht so recht, warum eigentlich. Ging doch alles gut aus, wenn sich auch Frauchen das Frühstück an diesem Morgen dann wirklich verdient hatte.   J

 

Ich habe eine neue Freundin gefunden. Die kleine Milli. Anfangs hat sie mich total genervt, aber inzwischen mag ich sie wirklich gerne. Sie hat meine rüden Spielmethoden übernommen und steht mir in nichts nach. In Sachen „jagen“ ist sie mir sogar über, das will was heißen, und ich hefte mich oft an ihre Fersen. Irgendwie hat sie die bessere Nase.  Wir beide haben aber immer alles unter Kontrolle, erst recht, seitdem Schröder und Dora für’s Jagen überhaupt nicht mehr zu begeistern sind und auf Rückruf kommen. Das würde mir einfallen …….

Milli macht auch immer einen auf Erdmännchen. Sie kann so gut auf ihren zwei winzigen Hinterbeinchen stehen, ratz-fatz, und sie hat alles im Blick. Und ruck-zuck sind wir zwei Beide auch schon mal weg……

 

Gerne toben wir zwei Beide auch auf Frauchens Bett. Das hat für uns die richtigen Maße und quietscht dann so schön. Da geht dann so richtig die Post ab und wir lassen es gehörig krachen. Leider hört Frauchen das dann auch und setzt dem ein Ende. So richtig nach Art einer Spielverderberin. Jetzt hat sie eine neue Überdecke gekauft. Doppelt genäht und so, damit der Dreck nicht so durchrieselt. Leider ist die neue Decke ein wenig rutschig und es macht nicht mehr so wirklich Spaß.  Manchmal lasse ich mich aber dann  doch von  Milli animieren und tobe auch auf der neuen Decke.

 

Milli hat ein blödes Ritual, von dem ich echt genervt bin. Immer, wenn wir mit dem Auto zu Hause ankommen, hat sie es echt eilig und ist die erste, die aussteigt. Klein und flink eben, das halbe Hemd, das 5-Kilo-Hündchen. Pffff. Ich wiege mal locker das Doppelte.

 

Und dann – liegt sie immer auf der Lauer und wenn ich aussteige, werde ich von ihr regelrecht  überfallen und so richtig angemacht. Das kotzt mich so an und ich warte dann immer so lange, bis Frauchen genervt ist und  ich aussteigen muss, ob ich nun will oder nicht. Und dann – immer wieder dasselbe. Und ewig grüßt das Murmeltier…….

Es gibt noch viele Neuigkeiten, von denen ich berichten möchte, für heute soll es jedoch genug sein. Ich melde mich in Kürze, so Gott , und Milli, will.   

 

So, und nun liebe Fans, will ich die Gelegenheit nutzen und DEN Aufruf starten. Wer von Euch allen hat Herz UND Verstand und ein bisschen FREIZEIT und könnte das Team von GZH unterstützen. Es gibt so viel zu tun, sagt Frauchen, in verschiedenen Bereichen und es könnte für jeden etwas dabei sein.

 

Bitte meldet Euch zahlreich, es ist zu meinem Vorteil. Nur das zählt. J Ich könnte häufiger mal am Bauch gekrault werden. Das vermisse ich sehr.

 

Macht's gut

Euer Maddi

 

5. Januar 2017  -  Maddi-Blog zum neuen Jahr

 

Hallo an alle meine Fans und auch an die Freunde unseres Vereines:

 

Ich wünsche Euch allen ein frohes und gesundes neues Jahr und soll das von dem Grund zur Hoffnung-Team natürlich auch ausrichten.

Bedanken möchte ich mich bei allen, die uns und all die Tiere im Jahr 2016, auf welche Weise auch immer, unterstützt haben. Ganz besonderen Dank für all die Weihnachtskarten und natürlich auch für all die vielen tollen Halsbänder, Geschirre usw., die nach Frauchens Aufruf an uns geliefert wurden. Ich musste mich zwar jedes Mal enorm aufregen, wenn wieder ein Paketbote geklingelt und um Einlass gebeten hat, aber es war ja für den guten Zweck. Das habe ich eingesehen und mich relativ schnell wieder abgeregt.

 

Frauchen sagt, es war ein anstrengendes, aber auch ein erfolgreiches Tierschutzjahr. Sie haben viele Niederlagen erlitten, aber trotz allem wieder viel erreicht. Ein Türchen verschließt sich und ein neues geht wieder auf.

 

Es gab persönliche Enttäuschungen bei den Zweibeinern, im In- wie im Ausland, aber that’s life und da muss man durch, aber meine vierbeinigen Kollegen, die 2016 vermittelt wurden, haben nicht enttäuscht und ihr neues Leben gerne angenommen. Es gab zwar den ein oder andern (ich glaube, zwei an der Zahl), die ihr neues Zuhause, aber wirklich ohne eigene Schuld, wieder verlassen mussten. Das war’s dann aber auch. Ich sag’s mal unverblümt: Die Anforderungen an uns werden immer unglaublicher. Wir sollen alles können, alles kennen, gesund und stubenrein sein, problemlos an der Leine laufen, Kinder mögen, mit Hund, Katze, Maus und Hühnern verträglich sein und das am besten zum Nulltarif. Es gibt schon Knalltüten, das kann ich Euch sagen. Aber es gibt auch ganz, ganz viele total normale Leute, die wissen, was ihnen mit einem von uns so alles blühen kann, die sich darauf einlassen und bei denen es dann sofort (Glück gehabt) oder nach einer Weile auch wirklich funktioniert. Geduld ist das Zauberwort. Und all denen soll ich danken. Also: Danke, danke, danke.

 

Ich habe eine neue Freundin gefunden. Die kleine Milli. Anfangs hat sie mich total genervt, aber inzwischen mag ich sie wirklich gerne. Sie hat meine rüden Spielmethoden übernommen und steht mir in nichts nach. In Sachen „jagen“ ist sie mir sogar über, das will was heißen, und ich hefte mich oft an ihre Fersen. Irgendwie hat sie die bessere Nase.

 

So, und nun liebe Fans, will ich die Gelegenheit nutzen und DEN Aufruf starten. Wer von Euch allen hat Herz UND Verstand und ein bisschen FREIZEIT und könnte das Team von GZH unterstützen. Es gibt so viel zu tun, sagt Frauchen, in verschiedenen Bereichen und es könnte für jeden etwas dabei sein. 

 

Bitte meldet Euch zahlreich, es ist zu meinem Vorteil. Nur das zählt.  Ich könnte häufiger mal am Bauch gekrault werden. Das vermisse ich sehr. 

 

Macht`s gut 

Euer Maddi

 

 

2. September 2016

 

Liebe Fans, (ich hoffe doch, ich habe ein paar),

 

ich hoffe sehr, dass die Obstsaison bald ein Ende hat und Frauchen keine neuen Rezepte mehr ausprobiert. Es ist ein Kreuz. Dieses Mal war Pflaumenmus dran. Das erste Mal im langen Hausfrauenleben. Super Buch mit super Rezept. Ausgerechnet am heißen Samstag musste das Zeug erst gekocht und sollte anschließend 6 Stunden gebacken werden. Als ob es draußen nicht heiß genug war, nein, man musste ja auch noch die Küche ordentlich heizen. 

Mit jeder Stunde wurde das Mus weniger und pappiger und die Hälfte blieb an den verschiedenen Löffeln kleben, weil es ja auch immer wieder mal gerührt werden musste. Ich habe mich sehr amüsiert, als Frauchen die Backzeit dann doch um eine Stunde verkürzte, weil sonst gar nichts übriggeblieben wäre. Und bis die ganze Pampe dann in den Gläsern war ..... Man hätte sechs Hände und sechs Löffel gebraucht. Oder so.

   

 

 

Voller Optimismus wurden 5 große Gläser vorbereitet. Das Ergebnis von 2 kg Pflaumen (gratis, weil aus dem eigenen Garten) und 500 g Krümelkandis (1,89 EUR) einer Zimtstange und drei Nelken (Pfennigartikel) und der verbrauchten Energie (der Stromzähler überschlug sich förmlich):

 

Ich schätze mal vorsichtig, dass ein Glas so um die 15,- EUR gekostet hat. 

Mir selbst ist ja auch was Blödes passiert. Hat mich doch so ein Weimaraner Biest auf dem Spaziergang angemacht. Ich kleiner schüchterner Tropf, der keiner Fliege was zuleide tut, habe geschrien wie am Spieß (habe mich selbst nicht gekannt in dem Moment, sieht mir doch gar nicht ähnlich, mich wie ein Waschlappen zu benehmen) und alle waren total erschrocken. Ich wurde gleich mal durchgecheckt, aber Frauchen hat nichts gefunden. Naja, falsche Brille.

 

Aber abends habe ich dann gehinkt und da war die Aufregung groß. Ich wollte mir das ja eigentlich verkneifen, weil ich wusste, was da auf mich zukommt. Spritzen und so. Kam dann auch und eine hat richtig gebrannt. Ich dachte, ich muss sterben. Und heute bekam ich dann obendrein noch einen Verband, weil ich meinen Haxen immer noch nicht richtig benutzen konnte. In blau-weiß! Aber ich will nicht meckern, besser als in rosa.

 

Das nächste Mal geht die Sache für mich anders aus, das sag ich Euch… Da geh' ich der aus dem Weg. 

Wünscht mir mal gute Besserung und dass ich ganz bald wieder der Alte bin.

 

Liebe Grüße

Euch Euer Maddi

 

5. August 2016

 

Hallo, hier meldet sich mal schnell Euer Maddi,

 

also Schilder gibt es, kaum zu glauben. Lesen kann ich sie nicht, aber mit der Skizze konnte ich schon etwas anfangen.

 

Was habe ich gemacht?

 

Neiiiiin, nicht das große Geschäft. Aber zweimal das kleine. Waren ja auch zwei Schilder. Ihr seht mich auf den Fotos tooootal erleichtert.

 

Und wiederholt für ein Foto habe ich das nicht. Da konnte Frauchen noch so betteln und es war ja auch nichts mehr drin.

 

Macht's gut, bis demnächst

 

Euer Maddi

 

Ach so. Noch was. Mein letzter Aufruf verhallte ungehört. Keiner hat sich unsere Hunde angeschaut. Frauchen sagte, kein “Schwein bewirbt sich”. Ich weiß nicht, ob ich das so schreiben darf, aber sie liest es ja hoffentlich nicht. Ich wünsche mir so sehr, dass der ein oder andere Hund bald ein Herz höher schlagen lässt.

   


 

 

 

 

 

25. Juli 2016

 

Hi, ich bin‘s widder, Euer Maddi,

 

Sommer, Sonne, Strand oder so ähnlich heißt es doch. Also von Sommer und Sonne kann ja wohl keine Rede sein. Vom Strand hatten wir’s ja schon. Brauche ich nicht; regelmäßiges Rennen und dabei alles, aber auch alles, kontrollieren schon eher.

 

Wer kann hier aber schon rennen? Es ist wie im Dschungel, alles zugewachsen und ich sehe einfach nichts zum Kontrollieren. Da kann ich verrückt werden.

 

Außerdem sehe ich dann immer so aus:

   

 

Und bis das alles von mir entfernt ist, leide ich Höllenqualen. Frauchen aber auch. ;-)

 

Macht’s gut, bis demnächst, haltet die Öhrchen steif und schaut Euch doch mal unsere Hunde an, die auch gerne im neuen Revier was kontrollieren möchten. Im Zweifelsfall lassen sie sich dafür sogar auch kämmen.

 

Euer Maddi

   

 

22. Juni 2016

 

Heute berichte ich nur kurz, in wenigen Sätzen.

 

Frauchen macht ja vieles selbst. Obst, Kräuter, Tomaten hat sie im Garten. Das werden dann meist Gelees und Marmeladen, Chutneys und all so Sachen, die Hund nicht braucht. 

Gut an kommt aber bei den Zweibeinern auch immer das Sirup mit Holunderblüten. Scheint mit Wasser verdünnt und kalt genossen erfrischend zu sein und sogar zu schmecken.

Jetzt hat sie ein neues Rezept ausprobiert. Holunderblütensirup für Erwachsene mit Wein und Ingwer. Seht mal, was daraus geworden ist. Schade um die schöne Flasche.

   


 

17. Juni 2016

 

Hallo an Euch,

 

isch habb ja was ganz, ganz Wischtiches vergesse unn hau noch emal schnell in die Tasde:

Mensch Meier, am Mittwoch hatte ich ja Geburtstag. Ich bin nun vier Jahre alt und kann es selbst kaum glauben. Obwohl ich mich viel jünger fühle und natürlich auch aussehe. Noch kein Fältchen in Sicht und ich bin immer noch ruck-zuck von Null auf Hundert wenn ich ein frisches Spürchen habe. Nasenfahrrad brauche ich natürlich auch noch keines, Frauchen meint aber, ein Hörgerät wär' nicht schlecht. .....

 

Also, was ich eigentlich sagen wollte. Ihr braucht mir nichts, aber auch gar nichts zu schenken. Falls einer darüber nachgedacht hat, vergesst es. Eine Spende für die armen Hunde und Katzen im Tierheim in Schumen, die ihren Geburtstag immer dort ohne große Aufmerksamkeit und einen leckeren Extrahappen verbringen müssen, wäre mir lieber. Ich hab ja alles, was man so zu einem glücklichen Hundeleben braucht. Mir fehlt es an nichts. Wirklich!

 

Ein Sparschwein kann ich leider nicht aufstellen. Ich kann ja nicht erwarten, dass jeder vorbeikommt und was reinwirft. Ich glaube, ihr könnt das aber irgendwie anders schicken. Über ne Bank oder so. Also das geht auch. Wenn ihr die Nummer dazu braucht, gebe ich sie Euch gerne oder schaut einfach auf unserer Hohmpeetsch nach.     

 

Ein wunderschönes Geschenk habe ich ja bekommen und das quietscht sogar, ist kuschelig weich und passt mir gerade so ins Mäulchen, obwohl ich das selbige gerne mal zu voll nehme. Habe ich von der einen Gabi, die, mit der immer so lustige Sachen passieren, Bellas Mama. Da gibt es wieder eine tolle Geschichte, die am Flughafen passiert ist.   

 

Also liebe Leute, ich zähle auf Euch. Wenn's nicht so den Erfolg hat, müsst Ihr mir dann nächstes Jahr was schenken, gell. 

 

Liebe Grüße

Euer Maddi

 

 

2. Mai 2016

 

 

Hier bin ich mal widder, Euer Maddi.

 

Fortsetzung Aurich, wird aber kurz dieses Mal. Habe mein Reisetagebuch verlegt. 

 

Zum technischen Verständnis meines Frauchens ist mir noch was eingefallen. Ist ja echt peinlich und zeigt, wie sich mit Autos auskennt. Da gibt es so viele Infos im Cockpit, von denen sie einfach keine Ahnung hat. Vor unserer Abreise nach Aurich gab es regelmäßig die Anzeige zum aktuellen Benzinverbrauch. Ich muss sagen, das war hochinteressant und lag im unteren Bereich. Und dann, kurz nach Reiseantritt, zeigte das schlaue Cockpit im schnellen Wechsel an:  19 – 17 – 18 – 16 – 11 – 14. Frauchen wurde nervös und konnte sich den rasanten Benzinverbrauch nicht erklären….. Es war die Anzeige der aktuellen Temperatur. :-) Wer das wohl verstellt hat?

 

Zwei Dinge vielleicht noch, die ich so im Gedächtnis habe. Also die beiden Gabis haben sich da auf dem platten Land ständig verfranst. Zu ihrer Entschuldigung muss gesagt werden, dass die Straßen da teilweise so sind wie bei uns die Feldwege. Und weil es eben so platt ist, fehlt dann schnell die Orientierung. Uns war’s ja egal, wir hatten ja Ehrkondischen und auch draußen ging immer ein angenehmes Lüftchen, aber sie sind sicher einige 100 Kilometer zu viel gefahren.

  

Und dann war da noch die Sache mit den Kühen. Wir waren alle wieder mal spazieren, Schröder, Dora, Bella und ich mit vier Beinen, die anderen mit zweien. Ich war irgendwie wieder so ein bisschen in Jagdstimmung. War gerade so die Ecke, an der ich am ersten Tag den besagten Hasen, naja, Ihr wisst schon…..

 

Am Wegesrand waren da immer viele Büsche, die mir die Sicht genommen haben und auch, zumindest für mich, unüberwindbare Gräben. Viele Kühe gab’s da, die wohl nur auf uns gewartet hatten, weil wir mal ein bisschen Abwechslung in ihren langweiligen Alltag gebracht haben. So schöne Hunde aus Hessen kriegen die ja auch nicht jeden Tag zu Gesicht. Sie haben uns meist am Zaun entlang begleitet. Wie blöd! Und dann war da dieser Beutelweg, ähhh diese Sackgasse. Wir mussten alle wieder zurück. Und die jungen neugierigen Kühe machten natürlich auch eine Kehrtwende. Sie hätten ja was verpassen können. Dämlich.

 

Ich denke jedenfalls gerade so an nichts und höre plötzlich schnelles Getrappel. Sofort war ich hellwach. "Rehe!" dachte ich. "Super, noch besser als Hasen" und weg war ich. Voraus natürlich, links hat mir ja das Gestrüpp und der Graben den Weg abgeschnitten. Ich wollte sie von vorne erwischen. Endlich mal! Ich biege dann bei nächster Gelegenheit links ab und – so richtig rein in den Matsch, voller Tatendrang. Und sehe - gefleckte große Rehe in vollem Galopp auf mich zukommen. Ihre Geschwindigkeit nahm glücklicherweise rasant ab, als sie mich sahen. Und ich habe mal lieber den geordneten Rückzug angetreten.

 

Die beiden Gabis waren erleichtert.   

 

Und ich sah dann so aus:   

 

So, das war's von Aurich, liebe Freunde. Ich mach jetzt Schluss für heute, habe nämlich eine schmerzhafte Ohrentzündung und verdufte mal, bevor mir einer wieder was reintröpfeln will.  Ich mach mich unsichtbar.

   

 

29. April 2016