Lonja (weibl., geb. ca. Ende März 2019) - die Frechste der 5 Geschwister

22. Juli 2019

 

 

04. Juli 2019

 

 

10. Juni 2019

 

 

8. Juni 2019

 

Meine Menschenmama sagt ,  dass ich eigentlich Ronja Räubertochter heißen müsste. Aber weil wir alle einen Namen mit L wie Liebe bekamen, heiße ich jetzt eben Lonja.

 

Ich bin mit meinem Bruder die Größte und Frechste von uns 5. 
Ich liebe das Raufen, am liebsten mit dem Louis. Aber wenn einer von meinen Geschwistern quietscht oder mich furchtbar anbellt, höre ich auf. Schließlich verstehe ich ja die Hundesprache.
Ich bin eine grosse Sportlerin - ich kann nämlich als einzige über das Gatter klettern, welches meine Menschenfamilie für uns im Garten gebaut hat. Manchmal sind wir nämlich dort und nicht in dem grossen Garten. Dann müssen unsere Menscheneltern sich um die vielen anderen Tiere kümmern. Aber ich klettere da raus und warte auf meine Menschenmama ganz friedlich am Eingang. Ausserdem ist da ja auch noch die Henne Wilhelmine, die glaubt, sie sei unsere Mutter. Die Hühner lasse ich mittlerweile auch in Ruhe, weil ich ihre spitzen Schnäbel nicht leiden kann.
Mit den vielen Katzen hier habe ich noch keine enge Bekanntschaft geschlossen. Die begut-achten uns nur aus der Ferne. Aber vielleicht werde ich ja auch noch ein guter Freund von ihnen wie die Herdenschutzhündin Lara hier.
Meine Menschenmama liebe ich sehr. Wenn sie sich zu uns auf die Decke setzt, bin ich immer die erste auf ihrem Schoß. Ich gebe meiner Menschenmama auch liebend gerne Küsschen oder knabbere ihre Ohren an.
Meine Menschenmama sagt, dass ich sehr schlau bin. Ich verstehe schon so viel besser als mein Bruder Louis, wann Schluss ist. Nämlich wenn meine Menschenmama " scht" sagt.
Sie mag  zum Beispiel gar nicht, wenn wir mit unseren scharfen Zähnchen ihre Finger oder Füße annagen. Dabei macht das so viel Spaß.
Überhaupt  bin ich  eine Frohnatur. Manchmal denkt meine Menschenmama, ich lache sie an.
Und das tue ich ja auch.
Trotzdem bin ich noch ein Baby und fürchte mich in unbekannten Situationen. Neulich bin ich bei einem plötzlichen Gewitter fortgerannt und habe mich lange verkrochen. Auch in fremden Räumen habe ich noch Angst. Oder vor fremden Menschen. Aber ich werde immer mutiger und erkunde jeden Tag ein bisschen mehr von der Welt.
Meine Menschenmama  weiss nicht, wie gross ich werde, weil wir 5 Geschwister ja ohne Mama ausgesetzt wurden und niemand weiss, woher wir kommen. Sie weiss auch nicht, ob wir bestimmte Rassemerkmale wie Jagdtrieb oder Eigenverantwortung eines Herdenschutzhundes haben werden.
Aber sie weiss eins: Dass ich eine ganz Hübsche bin und sehr lieb und dank meiner Geschwister auch sehr sozial.

 

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3. Juni 2019

 

Die Welpen wurden zu Ostern, in der Nacht vom Gründonnerstag auf Karfreitag, im Alter von ca. 4 Wochen in einem verschlossenem Koffer vor dem " Tierheim" Gabrovo ausgesetzt. Es waren insgesamt sieben. Sie wurden im Shelter aufgenommen. Die Verhältnisse dort sind jedoch schon für erwachsene Hunde katastrophal, für die Kleinen hätte es den sicheren Tod bedeutet. Die örtlichen Tierschützer haben eine dringende Bitte um Adoption bzw. Pflegeplätze auf ihrer FB- Seite gepostet, um sie so retten zu können. Zwei der Welpen wurden mit fünf  Wochen einzeln adoptiert, für die anderen fand sich niemand. 
 

Die Welpenflut hat schon lange wieder begonnen und die wenigen Pflegeplätze waren übervoll. So habe ich mich entschieden, sie alle fünf zu nehmen. Zum einen, weil es niemanden gab, der sich um sie kümmern konnte und wollte, und zum anderen, damit sie zusammen in Sicherheit und gut versorgt aufwachsen können. Auch für die Sozialisation ist das wichtig

Sie sind jetzt (3. Juni 2019) ca. 10 Wochen alt. Sie wurden bereits dreimal entwurmt, ein viertes Mal ist nötig. Danach bekommen sie alle ihre erste Impfung. 
Die Hündchen litten jetzt gut 2 Wochen unter Durchfall und aus diesem Grund habe ich es mit einem Futterwechsel probiert. Das neue Futter vertragen sie gut und wir hoffen, dass der Durchfall nun damit besiegt werden konnte. 
Zur Rasse und Größe  können wir noch gar nichts sagen. Zwei der Welpen haben wuscheliges Fell (Karakachanmix?, Bordercolliemix?, alles ist möglich) und einen kurzen Schwanz. Drei haben glatteres Fell und einen Ringelschwanz. Allen ist aber die Farbe gemeinsam, schwarz-weiß. 
 
Es sind vier Hündinnen und ein Rüde. Sie sind alle extrem verschmust, anhänglich, voller Vertrauen und sehr verspielt. Es ist eine Freude, sie zu beobachten. Nach ihrer zweiten Impfung dürfen sie dann ausreisen. 
Weitere Fotos und Updates folgen in Kürze.

 

24. Mai 2019

 

Unsere Menschenmama sagt, dass wir ihre Osterengel sind. Anscheinend liebt sie uns sehr.

Manchmal nennt sie uns aber auch Rasselbande, wenn wir sorglos durch den Garten toben.
Wir haben von tierlieben Menschen unsere Namen erhalten. Alle beginnen mit einem L wie Liebe, love, ljubov. 
Damit wir in unserem Leben kein Leid mehr erfahren müssen, damit die Liebe uns immer begleitet.
So wie unsere Hundemama uns Liebe und Geborgenheit gegeben hat - 4 kurze Wochen nur - und so wie wir von unserer jetzigen Menschenmama Liebe bekommen.
Wir heißen Lonja, Lucy, Lilly, Lola und Louis.

 

 

14. Mai 2019

 

 

13. Mai 2019

 

"Mutter " Wilhelmine mit Lonja (re) & Lucy (li)

 

Hunde der Woche 

 

Ilsi (geb.ca.Sep. 2017) ist unser kleines Pechvögelchen. Sie wurde angefahren und verletzt in einem Hinterhof gefunden und benötigt dringend ein liebevolles Zuhause und Physiotherapie, um endlich wieder ganz gesund zu werden. Die süße Hündin liebt Menschen über alles und kommt auch mit ihren Artgenossen prima zurecht. Wir wünschen Ilsi, dass sie endlich einmal Glück hat und ganz schnell das Tierheim verlassen darf. Wer gibt der tollen Hündin, die Chance, die sie so sehr verdient?

 

Nino (geb.ca. Aug.2012) lebt nun leider schon viele Jahre im Tierheim und wird immer übersehen. Dabei hat der liebe Rüde so eine tolle Entwicklung durchgemacht. Zeigte er sich die erste Zeit eher ängstlich und zurückhaltend, ist er nun wie ausgewechselt. Nino sucht die Nähe zu jedem Menschen, der seinen Auslauf betritt und freut sich über Streicheleinheiten. Er scheint, trotz des tristen Tierheimalltags, immer fröhllich und gut gelaunt zu sein und kommt super mit seinen Artgenosssen aus. Wir hoffen, dass sein Mut und seine Ausdauer endlich belohnt werden und er seine Menschen findet, die ihm zeigen wie schön das Hundeleben sein kann.

 

 

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