Jorinde (weibl., geb. ca. November 2021) - ein zartes Seelchen in ebensolchem Körper

 

7. Oktober 2022

 

Auch wenn Jorinde (geb. ca. November 2021) noch oft hin- und hergerissen ist, entscheidet sie sich mittlerweile immer öfter FÜR den Kontakt zu den Pflegern. Das war nicht immer so. Anfang 2022 kam sie zusammen mit ihrem Bruder Joringel im Alter von nur wenigen Wochen ins Tierheim in Schumen. Da war sie sehr ängstlich gegenüber fremden Menschen. Und fremd waren wir damals ja alle. Aber diese Zeiten sind vorbei. Zwar bellt sie meistens noch unsicher, wenn man sich nähert, aber sie hat im Laufe der Zeit Vertrauen aufgebaut und ist immer mutiger geworden. Zuerst gab ihr der Zaun zwischen uns Sicherheit, direkter Kontakt war fast unmöglich. Im Mai hat sie dann erstmalig aus der Hand gefressen. Wow, was für ein Erfolg! Da geht auch erfahrenen Tierschützern das Herz auf. Schließlich haben alle mit Geduld darauf hingearbeitet. Sie haben ihr den Raum und die Zeit gegeben, sich zu entwickeln und selber entscheiden zu dürfen.

 

Auch wenn es jetzt schon besser klappt, wird es mit fremden Menschen wahrscheinlich etwas dauern, bis Jorinde sich öffnet. Aber natürlich keine Monate mehr. Die ersten Schritte sind gemacht und die zarte Maus hat verstanden, dass Menschen ihr wohlgesonnen sind und sie nichts zu befürchten hat. An ihrer Körpersprache ist klar zu erkennen, in welcher Gefühlslage sie sich gerade befindet. Und immer öfter weicht die Unsicherheit. Behutsam kann auf dieser positiven Entwicklung aufgebaut werden. 

 

Manchmal schaut sie einen schon etwas vorwitzig an. Eine feine weiße Linie am Kinn unterstreicht das und sieht aus wie ein hauchdünner Ziegenbart. Einzigartig und bezaubernd. Passend dazu sind ihre Vorderbeine bis zur Hälfte weiß gefärbt und erscheinen so ein bisschen wie Festtagssocken. Überhaupt schaut man Jorinde gerne an und kann in ihren Augen den sanften Charakter erahnen, der sich hinter der scheuen Fassade verbirgt. 

 

Wir denken, dass es Zeit ist, ihr ein Leben außerhalb des Tierheims zu zeigen – mit viel Liebe und köstlichem Futter. Denn im Augenblick ist die etwa 47 cm große Hündin noch ein bisschen dünn und könnte gut ein wenig zunehmen. Wenn gemeisterte Aufgaben dann noch mit Leckerchen belohnt werden, hat man gleich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen: Die knapp einjährige Jorinde bekommt eine Bestätigung und nimmt gleichzeitig zu. Zusätzlich fördert das gemeinsame Training die Bindung und stärkt das Selbstbewusstsein. Dabei sollte man darauf achten, dass man sie zwar heraus-, aber nicht überfordert. 

 

Um das richtige Maß zu finden, lohnt es sich nach professioneller Hilfe Ausschau zu halten. Hundeschulen unterstützen mit Einzelstunden und unterschiedlichen Angeboten. In denen bekommt Jorinde auch Kontakt zu Artgenossen, die sie sehr mag und mit denen sie sich gut versteht – ganz egal, ob Rüde oder Hündin. Die junge Schönheit mag sie alle. Zwei- und Vierbeiner lernen gleichermaßen von- und miteinander. Die Kurse sind immer ein Gewinn: Man trifft Gleichgesinnte, kann sich austauschen und auch mal zu einem Spaziergang verabreden. 

 

Und die Trainer:innen können bei der Gewöhnung an Leine und Halsband helfen und Tipps zu möglichen Problemen geben. Noch ist Jorinde nur mit dem Leben im Tierheim vertraut. Sie trägt zwar schon Halsband und Leine, ist aber beim Spaziergang noch unsicher, legt sich ab und begutachtet erst einmal die Umgebung. Und nicht nur daran muss sie sich noch gewöhnen. Auch das Leben im Haus oder einer Wohnung kennt sie noch nicht. Nicht das Klappern des Geschirrs, wenn man die Spülmaschine ausräumt und auch nicht das muntere Treiben im Straßenverkehr. 

 

Übung macht den Meister und über jede genommene Hürde können Jorinde und ihr neues Frauchen/Herrchen stolz sein. Mit Geduld und Zuneigung werden Sie diese nach und nach nehmen und zu einem einzigartigen Team zusammenwachsen. Die junge Hündin ist gechipt, geimpft und kastriert. Jetzt würde Jorinde gerne mit Ihnen die Welt erkunden und erfahren, welche wunderbaren Abenteuer auf sie warten.

 

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Die süße Ferry ist die letzte von vier Schwestern, die noch im Tierheim wartet. Wir wünschen ihr so sehr, dass auch sie bald nach Deutschland ausreisen darf!

 

Unsere sehr anhängliche Lory sucht DRINGEND ein Zuhause, denn sie leidet im Tierheim. Sie möchte gern mehr Zeit an der Seite ihres Menschen verbringen!

 

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