Elvis (männl., geb. Anfang Juli 2019) - war vom Hungertod bedroht

            

                                        Pate werden

 

 

30. August 2019

 

Ich bin der kleine ELVIS.

Ich gehöre zu den insgesamt 9 E-Welpen. Vielleicht kennt Ihr ja schon unsere Geschichte. Unsere Hundemama, eine ganz liebe Schäferhündin, die auf der Straße leben und uns 12 Babies dort auch auf die Welt bringen musste, wurde getötet, als wir noch ganz klein waren. Als wir unsere Mama verloren, waren wir erst 3 Wochen alt.
Unsere Menschenmama und unsere Namenspaten gaben uns alle einen Namen mit E. E steht für Ehrfurcht vor dem Leben, Erinnerung an und Ehre für  unsere liebe Hundemama.
Und warum heiße ich Elvis???
Weil ich immer ganz laut weine und das in den verschiedensten Tönen, wenn die Menschenmama weg geht. Das mag ich gar nicht, schließlich habe ich ja schon in meinem so jungen Leben einen großen Verlust hinnehmen müssen... und ich bin ja noch soo klein, ein Hundebaby...
Als wir vor ein paar Wochen zu unseren Menschen kamen, waren wir noch winzig und hilflos.
Ich war einer der kleinsten und sehr schwach. Ich habe nichts fressen wollen. Die Menschenmama hatte so vieles versucht, ich wollte einfach nichts fressen. Sie hatte sich ganz schön Sorgen um mich gemacht. Bis sie auf den Gedanken kam, mir und meinen Geschwistern Ziegenmilch anzubieten. Hier auf dem Hof gibt es nämlich viele Ziegen. Der Menschenmama fiel zum Glück ein, dass früher die Schaf- und Ziegenhirten die Babies ihrer Herdenschutzhündinnen immer mit Ziegenmilch aufzogen, weil die Hundemamas am Tag arbeiten mussten. 
Also die Ziegenmilch war ganz gut. Nicht so gut wie die Milch meiner Hundemama, aber viel besser als alles andere und ich habe sie gut vertragen. Und so hat der Menschenpapa ganz oft die Ziegen gemolken, damit wie frische Milch bekamen...
Jetzt fresse ich - noch - eingeweichtes Granulat für Katzen. 
Die Menschenmama gab uns erst verschiedenes Welpenfutter, das hatten wir gar nicht vertragen. Und nun versucht sie, uns Granulat für Hunde unterzujubeln. Weil das nämlich nicht so teuer ist wie das Katzenfutter. Sie sagt manchmal, dass wir ihr bald die Haare vom Kopf fressen werden. Aber sie hat ja noch genug und so ignorieren wir das Hundefutter und warten weiter auf unser Katzengranulat.
Nach der 1. Entwurmung habe ich mein Gewicht verdoppelt. Und das innerhalb von 14 Tagen! Von 1700 g auf 3450 g. Ach, hat das meine Menschen gefreut...
Ich bin immer noch leichter und kleiner (Schulterhöhe 24 cm) als die meisten meiner Geschwister. Aber das mit der Größe weiß ja nur die Menschenmama, ich zum Glück nicht und so spiele und tobe ich wie ein Großer mit meinen 3 Schwestern und 5 Brüdern.
Ich sehe etwas anders aus als meine Geschwister. Mein Fell ist heller, hat eine hellbraune  Färbung. Auch meine Schnauze hat nicht die typische Schwarzfärbung für einen Schäferhund. Dafür habe ich schwarze Krallen (wie ein Schäferhund) und wunderschöne Schlappohren. Unter meinen Geschwistern falle ich sofort auf. Und das ist gut so - dadurch bekomme ich nämlich besonders viele Streicheleinheiten. Und die liebe ich sehr... Nach dem Fressen und Spielen ist das Schmusen meine liebste Beschäftigung. Leider muss ich die Streicheleinheiten mit so vielen anderen Hunden und Katzen teilen.
Wenn ich nur einen Menschen ganz für mich alleine hätte - oder eine Familie, die viel Zeit und Liebe für mich hätte. Ach wäre das schön....
Vielleicht verliebt sich ja jemand von Euch in mich und schenkt mir ein liebevolles Zuhause für immer???

Wenn Sie ein schönes Zuhause für diesen kleinen Hundejungen haben, füllen Sie bitte unser Bewerbungsformular aus.

 

5. August 2019

 

Wir sind 9 kleine Hundebabies, vermutlich fast 6 Wochen alt. 
Unsere Mama war eine Straßenhündin. Sie hat sich durchschlagen müssen auf den Straßen einer bulgarischen Kleinstadt. Als ihre Zeit kam, hat sie uns 12 (!) Hundebabies das Leben geschenkt und uns alle durchgebracht. Unsere Menschenmama ist voller Ehrfurcht vor der Liebe und der Leistung unserer Mama . Und umso mehr ist die Menschenmama  voller Entsetzen und Trauer vor dem, was dann geschah: unsere Mama wurde getötet. Warum??? Sie hat doch niemandem etwas getan. 
Wir blieben im Alter von etwa 3 Wochen allein und völlig hilflos zurück. Ganz junge Menschen haben sich um uns gekümmert, so gut es ging. Sie gaben uns zu fressen und beschützen uns am Tag und schenkten uns ihre Liebe. Sie haben uns 12 Winzlinge am Leben  gehalten. Unsere Menschenmama sagt, dass sie darüber so glücklich ist, dass das Mut macht. Und dass es überall gute Menschen gibt. 
Wir lebten in einem kleinen Hof neben einer Bäckerei, die Tür war nicht verschließbar und in der Nähe war eine Hauptstraße. In der Nacht waren wir allein, ungeschützt. Unsere jungen Beschützer hatten Angst, dass böse Leute uns etwas antun könnten. Und so suchten sie Menschen, die uns aufnehmen wollten. 3 von uns wurden adoptiert. Wir hoffen so sehr, dass es unseren 3 Geschwistern gut geht und dass sie nicht als Welpen schon an eine Kette gebunden ganz allein irgendeinen Hof bewachen sollen.
Unsere Menschenmama hörte dann von uns. Eigentlich konnte sie keine Tiere mehr aufnehmen. Der Hof von unserer Menschenfamilie ist nämlich übervoll. Aber als sie uns sah, konnte sie nicht anders und nahm uns mit. So sind wir jetzt in Sicherheit. Wir schlafen geschützt in einem abgeschlossenen Raum, am Tag sind wir in einem kleinen Garten, wir bekommen genug Futter ( auch wenn wir noch viel mehr fressen könnten). Und wir bekommen ganz viel Liebe. Auch die Ängstlichen unter uns haben in den 12 Tagen hier gelernt,  dass sie sich nicht vor einer Menschenhand ducken müssen. Im Gegenteil- wir alle lieben es, wenn unsere Menschen unsere Babybäuchlein streicheln. Da halten wir ganz still und geben höchstens ein paar Schmatzgeräusche von uns. 
Am Anfang hatte unsere Menschenmama große Angst, dass es einige von uns nicht schaffen werden. Unter uns sind 3 absolute Winzlinge,  sie waren sehr schwach und wollten nichts fressen. Die Menschenmama hat ganz viel versucht, nichts half. Bis sie uns Ziegenmilch gab. Da haben wir ganz gierig getrunken. Voller Freude sahen unsere Menschen zu, wie unsere dünnen Bäuchlein kugelrund wurden. Und so hat unser Menschenpapa ganz viel Ziegenmilch extra für uns gemolken. Unsere Menschen hatten selber nur wenig Milch für sich, aber sie freuten sich so sehr, dass wir tranken...
Wir sind noch lange nicht über den Berg, wir sind ja immer noch so klein.. Unsere Menschenmama betet jeden Tag, dass wir alle wachsen und gedeihen und am Leben bleiben. 
Vor 3 Tagen konnten wir das 1. Mal entwurmt werden. Das war gar nicht so lustig. Für uns nicht und für unsere Menschen auch nicht. Wir wurden nämlich gewogen und nach unserem Gewicht die Dosierung der Medizin berechnet. Die Kleinste von uns wiegt gerade mal 1.400 g. Und das, obwohl wir bestimmt schon um ein Drittel gewachsen sind. Der Größte,  unser Dicker, wiegt aber schon 3 kg. 
Wir waren sehr verwurmt. Unsere Mama hatte ja nie das Glück, dass sich ein Mensch um sie kümmert. 
Aber wir haben das Glück jetzt. Unsere Menschen werden uns regelmäßig entwurmen und wenn wir gesund bleiben, bekommen wir in ca. drei Wochen die erste Impfung.
Liebe Menschen, die Ihr das lest, bitte drückt uns die Daumen, dass wir es schaffen werden. Wir wollen so gerne leben.

 

Hunde der Woche 

 

Pippa (geb.ca.Aug.2018) sieht man ihr freundliches Wesen, aber auch ihre Zurückhaltung schon an der Nasenspitze an. Die Hündin liebt es gestreichelt zu werden und sehnt sich so sehr nach menschlicher Zuwendung von der es im Tierheim bei so vielen Hunden leider viel zu wenig gibt. Auch mit ihren Artgenossen zeigt sich Pippa super verträglich. Nur das ungewohnte Laufen an der Leine bereitet ihr noch Angst, aber wir sind uns sicher, dass auch das mit etwas Übung und Vertrauen bald kein Problem mehr sein wird.

Die süße Hündin ist gechipt, geimpft und kastriert und wartet nur noch auf geduldige Menschen, die mir ihr Schritt für Schritt die Welt erkunden möchten.

 

Johann (geb.ca. Mai 2019) hatte großes Glück. Er durfte seine Welpenzeit auf einer Pflegstelle in Bulgarien verbringen und musste sich nicht, wie viele andere Welpen, auf der Straße durchschlagen. Er konnte dort den Umgang mit seinen Artgenossen lernen und auch schon Kinder kennenlernen. Nun drängt aber die Zeit für den unkomplizierten und lieben Hundejungen, da die Pflegefamilie das Land verlässt.

Im Oktober könnte Johann ausreisen, denn er ist gechipt und die Impfungen sind bis dahin abgeschlossen. Es wäre schön für den kleinen Kerl, wenn er sein Köfferchen zur Ausreise und nicht nur zum Umzug ins Tierheim packen dürfte.

 

 

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