Anton (männl., geb. ca. Dezember 2019) - braucht noch lange um Vertrauen zum Menschen aufzubauen...

 

Anton hat einen Paten gefunden. Vielen Dank dafür!

 

11. November 2020

 

Anton ist ein bildhübscher, schlaksiger junger Hund.  Er kam im Mai 2020 gemeinsam mit seiner Mutter Carina und sechs Geschwistern ins Tierheim in Schumen.

 

Eine Frau rief an und bat, dass man die Hündin und ihre Welpen aufnehmen würde, sie lebten bei Nachbarn und diese kümmerten sich nicht um die Hunde. Die Anruferin hatte so viel Gutes über das Tierheim Schumen gelesen und auch auf Facebook gesehen und würde der lieben Hündin und den Kleinen so sehr wünschen, dass sie ein schönes Zuhause in Deutschland bekommen würden. Sie selbst hat in Deutschland gearbeitet und spendete kurzfristig, stellte die von ihr zugesagten Zahlungen für die von uns aufgenommenen Hunde aber bald wieder ein. 

Die Junghunde wurden ca. im Dezember 2019 geboren. Leider haben sie bei ihren Besitzern keine positiven Erfahrungen mit Menschen und Umweltreizen gemacht und reagieren heute sehr unterschiedlich auf ihre heutige Situation. Anton ist immer noch sehr scheu und tut sich schwer mit dem Kontakt zum Menschen. 

 

Als wir ihn Anfang Juli das erste Mal mit Halsband und Leine vor das Tierheim geholt hatten, war er natürlich überfordert, konnte aber zumindest seine Ohren manchmal aufstellen und ein wenig versuchen sich auf die neue Umgebung einzulassen. Es ist so schade, dass er in seiner Welpenzeit nicht gelernt hat, Vertrauen zu Menschen aufzubauen, verschiedene Umweltreize kennenzulernen. Die Vernachlässigung in den ersten Monaten seines Lebens wird ihn sein ganzes Hundeleben lang verfolgen, manchmal sind fehlende Erfahrungen genau so folgenreich für die Psyche wie schlechte. Im Tierheim ist leider auch zu wenig Zeit sich intensiv um die zu wenig sozialisierten Hunde zu kümmern, sind es doch zu viele, die die Aufmerksamkeit bräuchten. 

 

Beim nächsten Versuch, ihm Halsband, Leine und Menschen etwas näher zu bringen war er deutlich mehr gestresst. Anton macht keinerlei Ansätze, sich der für ihn ungemütlichen Situationen durch Aggression oder Abwehrschnappen zu entziehen. Aber er zeigt auch im Moment keine Fortschritte Vertrauen aufzubauen. 

 

Im Tierheim lebt er friedlich mit Rüden und Hündinnen zusammen, kann auch wie ein "normaler" Junghund mal Gas geben und mit seinen Hundekollegen herumtoben. Er ist gechipt, geimpft und mittlerweile auch kastriert, wäre von daher bereit für eine Reise in ein schöneres Hundeleben. Wegen seiner Schüchternheit möchten wir aber im Moment von einer Vermittlung Abstand nehmen.

 

Angsthunde brauchen sehr besondere Menschen mit Geduld und Einfühlungsvermögen, die auch bereit sind sehr lange die Sicherung des Hundes zu übernehmen. Ein entlaufener scheuer Hund läuft Gefahr, Verkehrsopfer zu werden oder monate-/jahrelang wieder verwildert irgendwie auf Straße oder in der Natur um sein Überleben kämpfen zu müssen. Dies möchten wir natürlich nicht. Im Tierheim lebt er sicher, wird medizinisch versorgt und bekommt die Zeit, seine Angst zu überwinden, wenn es vielleicht auch etwas länger dauert. 

 

 

24. August 2020

 

 

7. Juli 2020

 

Wenn Sie ein schönes Zuhause für diesen freundlichen Hundejungen haben, füllen Sie bitte unser Bewerbungsformular aus.

 

 

 

"Notfelle" der Woche

 

DRINGEND!

Charlotte ist ein echtes Goldstück! Die liebe Hündin hat den ersten großen Schritt in ein tolles Hundeleben bereits gemeistert und lebt nun seit einigen Monaten auf einer Pflegestelle in Deutschland. Wir wünschen uns nun aber, dass das liebe Hundemädchen endlich ihr eigenes Für-Immer-Zuhause beziehen und bei erfahrenen Menschen so richtig ankommen darf.

 

Troll weiß noch nichts von seinem Glück, aber in wenigen Tagen darf sich der liebe Rüde auf den Weg nach Deutschland machen und den kalten Zwinger des Tierheims gegen ein kuscheliges Körbchen auf einer Pflegestelle tauschen. Wir wünschen uns, dass der fröhliche Hundejunge dort nicht lange warten muss und schnell entdeckt wird...

 

 

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