Blacky (männl., geb. ca. Mai 2011) - soll endlich sein Für-immer-Zuhause finden

 

25. Mai 2019

 

Blacky hätte eigentlich „Huckleberry Finn“ heißen müssen, denn er ist ein Abenteurer schlechthin! Denn Folgendes ist passiert:

In einem Winter vor einigen Jahren kam eine Tierfreundin nach Schumen und sah auf der anderen Seite des Parkplatzes einen Hund, der stark humpelte. Sie gab ihm Futter, erkannte aber keine Verletzung. Als sie drei Stunden später zum Parkplatz zurückkam, lag Blacky neben ihrem Auto im Schnee und wartete. Er schien gespürt zu haben, dass die Tierfreundin es gut mit ihm meint und dachte sich vermutlich: „An ihr bleibe ich lieber dran!“. Und es hat sich ausgezahlt, denn seitdem ist Blacky in ihrer Obhut.

 

Sie nahm ihn mit zu sich, ging mit ihm zum Arzt, ließ ihn kastrieren und impfen. Blacky, der nun mittlerweile geschätzte 8 Jahre alt ist (geb. ca. Mai 2011) hat vorher offensichtlich auf der Straße gelebt und sah entsprechend verwahrlost aus. Damit er wieder richtig schön aussieht, hat sein Pflegefrauchen ihm die Haare entwirrt und die Filzknoten rausgeschnitten. Blacky ist ein wunderschöner Hund, der mit einer Schulterhöhe von 63 cm ein stattlicher Rüde ist. Aber es gibt keinerlei Grund sich vor seiner Größe zu fürchten, denn er ist ein super lieber Kerl, der Menschen extrem gerne mag. 

 

Das verwahrloste Straßenleben war für Blacky nun vorbei und er lebte von da an frei vor dem Haus seiner Retterin in einem Dorf in der Nähe von Schumen. Er kam aber immer zurück zu ihrem Haus und wurde bei ihr gefüttert. 

Leider beschwerte sich irgendwann eine Frau aus dem Dorf, dass er angeblich gebissen haben soll. Das Pflegefrauchen konnte sich das jedoch nicht vorstellen, denn sie kannte Blacky nun schon sehr lange und beschreibt ihn als absolut lieben und friedlichen Kerl. Hunde werden in dem Dorf einfach nicht gern gesehen und das war sicherlich der Grund für die Beschwerde. 

Von da an war es leider vorbei mit Blackys Freiheit und er musste auf dem Grundstück eingesperrt werden. Als freiheitsliebender Hund war diese Umstellung natürlich furchtbar für ihn und er konnte einfach nicht verstehen, wieso er sich nicht mehr frei bewegen durfte.

 

Blacky schaffte es immer wieder abzuhauen, blieb seinem Pflegefrauchen aber treu und kam immer wieder zurück. In den letzten 1-2 Jahren wurde er jedoch älter und damit auch ruhiger und bleibt nun freiwillig auf dem Grundstück. 

 

Der liebe Rüde lebt schon einige Jahre auf dieser Pflegestelle in Schumen, die allerdings schon sehr viele Hunde in Not aufgenommen hat und deshalb mittlerweile –verständlicherweise – etwas überfordert ist. Hinzu kommt, dass sie Blacky auch nicht das Leben bieten kann, welches ihm in seinem Alter eigentlich zusteht. Spaziergänge, ein ruhiges Plätzchen zum Schlafen und mehr Aufmerksamkeit nur für ihn alleine. Das ist bei so vielen Hunden, um die sie sich kümmert, einfach nicht möglich. Deshalb hat sie uns um Vermittlungshilfe gebeten, in der Hoffnung, dass Blacky von jemandem entdeckt wird.

 

Blacky geht eher seinen Weg und ist auch gern alleine, sucht aber immer wieder den Kontakt zu seinem Pflegefrauchen. Streicheln ist das größte für ihn und er freut sich immer sehr über die Nähe zu ihr. Er ist ein ruhiger Geselle, der keinen Streit sucht.

 

Allerdings sitzt Blacky immer an der Tür und kontrolliert, welche Hunde ins Haus dürfen oder nicht - und dann geht das Gebell los. Er zeigt auch durch Bellen an, wenn sich draußen etwas bewegt. Ein paar Nachbarn haben sich nun leider schon beschwert und jetzt hat die Tierfreundin Angst, dass Hundehasser ihr vielleicht Gift über die Zäune werfen könnten. Leider kommt so etwas immer wieder vor in Bulgarien. 

 

Das ist sehr schade, denn Blacky geht so gerne spazieren und genießt die Abwechslung. Er läuft auch richtig gut an der Leine mit und würde sich so über regelmäßige Bewegung freuen. Wir können uns gut vorstellen, dass er das oben beschriebene Verhalten ablegen wird, wenn er etwas mehr Abwechslung hat.

 

Blacky versteht sich gut mit den anderen Hündinnen, mit denen er zusammen in dem Haus lebt. Und mit den Rüden grundsätzlich auch, wenn sie nicht zu aufdringlich sind. Aber es gibt auch Hunde, die er nicht so mag – aber wer kennt das nicht?

 

Es wäre sehr schön, wenn Blacky, der ja für einen großen Hund nicht mehr ganz jung ist, noch einmal einen schönen Altersruhesitz finden würde. Ein richtiges Zuhause mit allem was dazu gehört. Riesige Wanderungen kann er ohnehin nicht mehr machen, denn er hat ein Handicap: Beim Laufen nutzt er sein linkes Hinterbein teilweise gar nicht und humpelt dadurch. Wir werden das in Kürze röntgen und eingehender untersuchen lassen. Trotzdem läuft er für sein Leben gerne und lässt sich diese Freude nicht nehmen!

 

Blacky kennt das Zusammenleben mit anderen Hunden, es wäre aber schön, wenn er in seinem neuen Zuhause alleine oder mit einer Hündin leben würde. Seine wilden Zeiten scheinen vorbei zu sein und er zieht eher die Ruhe vor. Und das hat er auch verdient. 

 

Blacky ist geimpft, kastriert und gechipt und ist bereit für ein neues Abenteuer! Denn dafür ist man niemals zu alt.

 

Wenn Sie Interesse an diesem lieben Rüden haben, füllen Sie bitte unser Bewerbungsformular aus.

 

 

27. Februar 2019

 

 

24. Januar 2019

 

 

19. November 2018

 

 

Hunde der Woche 

 

Leslie (geb.ca.Juli 2017) durfte im März diesen Jahres ein Pflegeplätzchen in Deutschland beziehen. Sie hat dort schon viel gelernt, aber oft wird das kleine Hundemädchen noch immer von ihren Ängsten beherrscht. Wer gibt Leslie die nötige Sicherheit, damit sie endlich komplett ankommen und all ihr Sorgen loslassen kann?

 

Ghana (geb.ca. Juli 2017)

hatte großes Glück und durfte Ende März diesen Jahres auf eine Pflegestelle in Deutschland reisen, wo sie schon so viel gelernt hat. Das liebe Hundemädchen ist stubenrein, läuft prima an der Leine und genießt ihr Leben außerhalb des Tierheims sichtlich. Zu ihrem ganz großen Glück fehlt ihr nur noch ihre eigene Familie, bei der sie ankommen darf.

 

 

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