Joni (weibl., geb. ca. März 2019) - ist von Welpenalter an im Tierheim und macht langsam kleine Fortschritte

 

Joni hat eine Patin gefunden. Vielen Dank dafür!

 

10. August 2021

 

Joni hat es geschafft! Sie hat all ihren Mut zusammen genommen, ist über ihren eigenen Schatten gesprungen und öffnet sich immer mehr! 

 

Bei meinem letzten Aufenthalt im Tierheim in Schumen im Frühling 2021 hat Joni sich von ihrer besten Seite gezeigt. Sie hat wahnsinnig große Fortschritte gemacht und ist keineswegs mehr so ängstlich wie noch vor einem Jahr. Das heißt nicht, dass sie total offen ist und darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass sie eine eher zurückhaltende Hündin ist, die in ihrem Leben noch nicht viel außer dem Tierheim kennengelernt hat. Aber sie zeigt mittlerweile viel Potential und hat mich im Frühjahr 2021 sehr überrascht. Joni kam auf mich zu und hat mir Leckerli aus der Hand gefressen! 

 

Wenn ich mich auf einen Baumstamm in der Mitte des Auslaufs gesetzt habe, kamen nach und nach alle Hunde an. Joni (geb. ca. März 2019) gehörte zu den mutigeren der Gruppe, sie näherte sich vorsichtig und leckte mir sogar die Hand. Sie ist wirklich eine ganz sanfte und liebe Hündin und nun bereit für die Vermittlung. 

 

Wichtig ist in jedem Fall, dass man keine Erwartungen an sie hat und sie von sich aus kommen lässt. Sie wird Zeit benötigen, sich in einem Haushalt zurechtzufinden und an alles Neue zu gewöhnen. Ein souveräner Ersthund, der ihr die Eingewöhnung erleichtert, wäre schön, ist aber keine Voraussetzung. Ein wenig Erfahrung mit Hunden sollten mögliche Interessenten mitbringen und auch Verständnis, wenn Joni immer mal wieder einen kleinen Rückschritt macht. Das ist vollkommen normal. 

 

In einer großen und lauten Stadt sehen wir sie nicht, aber in einer ruhigen Gegend auf dem Land wird Joni sich nach und nach an alles gewöhnen. Der Kontakt zu ihren Artgenossen ist wichtig für sie, da sie sich im Tierheim als sehr soziale Hündin zeigt, die auch gerne mit ihren Kumpels durch den Auslauf tobt. Das, was die Hunde sich untereinander „geben und zeigen“, können wir Menschen nicht ersetzen. Deshalb sollte sie unbedingt Kontakte mit anderen jüngeren, verspielten Hunden haben – wenigstens auf Spaziergängen, in der Hundeschule oder auf Hundespielwiesen. 

 

Joni ist gechipt, geimpft und kastriert – sie könnte das Tierheim mit unserem nächsten Transport verlassen… 

 

Wenn Sie Interesse an der lieben, aber noch sehr zurückhaltenden Joni haben, füllen Sie bitte unser Bewerbungsformular aus.

 

 

24. April 2021

 

 

6. April 2021

 

 

4. April 2021

 

 

2. April 2021

 

 

30. März 2021

 

 

19. März 2021

 

 

14. Januar 2021

 

Obwohl der Text von Joni gerade einmal einen Monat alt ist (er entstand wenige Tage vor dem Versuch, sie auszuführen) gibt es nun schon ein Update, denn es gibt klitzekleine Fünkchen von Hoffnung.

 

Es war eine schwierige Aufgabe, Joni in ihrem Auslauf einzufangen und anzuleinen, aber draußen zeigte sie sich dieses Mal sogar recht mutig!

 

Joni (geb. ca. März 2019) war von Anfang an recht ängstlich, aber sie beginnt Fortschritte zu machen! Hatten wir sie vor kurzem noch unter „Paten gesucht“ eingestellt, sind wir seit dem letzten Versuch, sie zu einem kleinen Spaziergang zu bewegen, nun der Ansicht, dass Joni durchaus Potential hat, sich weiterhin positiv zu entwickeln. 

 

Es ist uns ganz wichtig, dass wir bei unseren Einschätzungen über einen längeren Zeitraum wirklich Entwicklungspotential bei den Hunden sehen. Wir holen keine absoluten „Angsthunde“ nach Deutschland, denn wir wissen, dass es auch Hunde gibt, die sich nie in einem Haushalt wohlfühlen würden. In einem solchen Fall ist weder dem Hund noch den Menschen geholfen, die ein solch ängstliches Tier aufnehmen. Wichtig ist, dass die Interessenten wissen, auf was sie sich einlassen, dass viel Geduld und Einfühlungsvermögen nötig sein wird. Trotzdem kann es bei sehr ängstlichen Hunden auch bei dem Menschen, der den Hund aufnimmt, zur Überforderung kommen. 

 

Deshalb suchen wir für Joni einen ruhigen, kinderlosen Haushalt in einer ländlichen Gegend. Da sie in ihrem ersten Lebensjahr außer dem engen Kontakt zu Artgenossen nichts kennengelernt hat und in ihrem Wesen unsicher ist, wäre sie mit allem anderen überfordert. Hundeerfahrung ist für ängstliche Hunde wie Joni sehr wichtig, denn sie braucht Sicherheit und Souveränität, die Sie ihr geben müssen. 

 

Ein souveräner Ersthund, an dem sie sich orientieren kann, wäre eine wunderbare Hilfe für Joni. 

 

Alle Voraussetzungen für die Ausreise – Kastration, Impfpass und Mikrochip – bringt Joni mit.

 

 

7. Dezember 2020

 

 

3. Dezember 2020

 

Joni (geb. ca. März 2019) kam im Mai oder Juni 2019 schon als kleiner Welpe gemeinsam mit ihrer Schwester Joana ins Tierheim in Schumen. Über ihre Zeit, bevor sie ins Tierheim kamen und wo sie geboren wurden, ist uns leider nichts bekannt. Anfangs hatten beide Hautprobleme, die jedoch unter ärztlicher Behandlung und der sicherlich besseren Ernährung, als sie sie vorher hatten, bald ausgeheilt waren. Die Schwestern waren vielleicht 6 oder 8 Wochen alt. Für sehr junge Hunde ist das Leben im Tierheim gar nicht schön. Zunächst müssen sie isoliert gehalten werden, da sie keinen Impfschutz haben. Die Tierheimmitarbeiter versuchen die Welpen so vor Krankheiten zu schützen bis sie stabil genug sind um geimpft zu werden. 

 

Gerade für die sehr jungen Hunde ist es so wichtig, positive Kontakte zu Menschen zu haben, Vertrauen und Geborgenheit kennenzulernen und streichelnde Hände zu spüren. Manche Hunde nehmen es leichter und sie bleiben ein Stück weit offen für Neues. Wie ihre Schwester Joana gehört auch Joni leider nicht dazu.

 

Sie war von Anfang an extrem ängstlich, zog sich vor den Menschen zurück sobald man sich ihr näherte. So hat sie in der so wichtigen Prägephase keine oder nur sehr wenige Erfahrungen sammeln können, keine Impulse erfahren dürfen, die in einem Leben außerhalb des Tierheims alltäglich sind. 

 

Joni maß im März ca. 46 cm und entwickelte sich zu einer bildhübschen, wolfsfarbenen, schlanken Schönheit. Ihre ausdrucksstarken braunen Augen zeigen leider immer etwas Scheu, wenn sie merkt, dass die Kamera auf sie gerichtet ist. 

 

Im Frühjahr 2020, nun fast ein Jahr alt, haben wir Joni gefangen, um sie einmal mit nach draußen zu nehmen. Sie war panisch und extrem ängstlich, ließ aber alles über sich ergehen und schnappte auch nicht nach uns. Bei dem Versuch, sie mit Leine und Halsband vertraut zu machen, zeigte sie sich vollkommen überfordert, konnte kaum einen Schritt an der Leine laufen und musste erst einmal an einen etwas ruhigeren Ort getragen werden. Dort ließ sie zwar Berührungen zu, zeigte aber das ganze Repertoire an Beschwichtigungssignalen mit Kopf wegdrehen, Blinzeln, Maullecken und Ohren anlegen um zu signalisieren, dass ihr dies zu viel ist. Joni zeigt keinerlei Ansätze, sich der für sie ungemütlichen Situationen durch Aggression oder Abwehrschnappen zu entziehen und lässt wirklich alles friedlich über sich ergehen, aber sie war zu keinem Schritt zu bewegen und konnte die Umgebung vor lauter Angst wohl gar nicht wahrnehmen.

 

Leider ist im Tierheim Schumen mit etwa 200 Hunden nur selten Zeit, sich mit den einzelnen Hunden zu befassen. Beim Säubern der Gehege oder bei der Fütterung der Hunde holen sich die weniger scheuen Fellnasen ihre Streicheleinheiten. Es bleibt aber leider keine Zeit, gezielt mit einzelnen Hunden zu arbeiten und ihnen zu zeigen, das Streicheln und Nähe schön sein können. Dafür braucht es viel Zeit. 

 

Im Sommer, als einige Ehrenamtlich aus Deutschland sich diese Zeit einmal nehmen konnten, sahen wir winzige Fortschritte im Verhalten von Joni. Beim Betreten des Geheges war sie in der letzten Ecke verschwunden. Als Fenja jedoch eine Weile ruhig dort saß, wagten sich auch die scheueren Hunde etwas näher, darunter auch Joni. Sie kam vorsichtig angehuscht, schnupperte an der jungen Frau, sobald Fenja sich jedoch bewegte, wurde der Rückwärtsgang eingelegt. Aber wir werten dies als ersten Fortschritt, als freiwillige Annäherung an uns Menschen. Wir alle hoffen, dass wir darauf aufbauen können und irgendwann der Knoten auch bei Joni platzt. So mancher von den scheuen Hunden konnte so den Weg nach Deutschland in ein liebevolles Zuhause finden, auch nach Jahren der Zurückgezogenheit. 

 

Mit ihren Artgenossen ist Joni sehr sozial, denn sie hat die Hundekommunikation von der Pike auf gelernt. Sie spielt gerne mit den anderen Hunden in ihrem Gehege und zeigt sich dabei sehr bewegungsfreudig. Sie ist schon lange geimpft, gechipt und auch kastriert. 

 

Wenn Joni noch mehr von ihrer Scheu verliert, können wir auch wagen, ein Zuhause in Deutschland für sie zu suchen, dies muss aber bei Menschen sein, die viel Geduld haben, der jungen Hündin die Welt jenseits des Tierheims behutsam näher zu bringen

 

 

3. Oktober 2020

 

 

1. Oktober 2020

 

 

27. September 2020

 

 

11. Juli 2020

 

 

16. April 2020

 

 

3. März 2020

 

 

29. Februar 2020

 

 

23. Februar 2020

 

 

17. Juni 2019

 

 

"Notfelle" der Woche

 

 

Norma ist unglücklich im Tierheim. Ihre Halter waren gestorben und so wurde sie mit ihren Welpen im Tierheim abgegeben. Die Kleinen sind schon vermittelt, aber Norma wartet noch auf ihr ruhiges Zuhause.

 

 

Whity verbringt schon sein ganzes Leben im Tierheim. Das ist viel zu lange. Wir können nicht verstehen, dass dieser tolle Hund immer unentdeckt blieb. Er ist freundlich, sozial und einfach ein feiner Kerl.

 

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