Osana (weibl., geb. ca. April 2018) - braucht dringend IHREN Menschen

 

14. August 2019

 

Unsere Osana hat eine gewisse Ähnlichkeit mit einem zierlichen Reh. Nicht nur vom Aussehen, auch etwas vom Verhalten. Denn sie ist noch ein bisschen schüchtern und wagt es manchmal noch nicht so richtig aus sich herauszugehen. Wenn man sich aber ein wenig mit ihr beschäftigt und auf sie eingeht, merkt man, wie lebensfroh sie ist und was eigentlich alles in ihr steckt!

 

Für einen einjährigen Hund (geb. ca. April 2018) hat Osana schon viel erlebt. Leider nicht das, was man einem Junghund wünscht. Die liebe Hündin ist zusammen mit ihrer Schwester Olivia auf der Straße groß geworden und musste die ersten Lebensmonate sehen, wie sie sich irgendwie durchschlägt. Und das ist in einem Land wie Bulgarien leider nach wie vor kein Kinderspiel. Gerade die ersten Wochen und Monate sind sehr wichtig für die Prägungszeit eines Hundes und deshalb ist es umso trauriger, wenn sie in dieser wichtigen Zeit solche Erfahrungen machen müssen.

 

Osana kam im Frühjahr 2019 mit ihrer Schwester Olivia ins Tierheim in Schumen um dort kastriert zu werden. Normalerweise werden die Hunde anschließend wieder in ihr Revier zurückgesetzt, aber die beiden Schwestern zeigten sich so menschenbezogen und lieb, dass wir sie für die Vermittlung im Tierheim behalten haben. Das ist jetzt also ihre Chance endlich entdeckt zu werden und hoffentlich bald ausreisen zu können! 

 

Osana hat eine Schulterhöhe von 50 cm und für einen Hund von der Straße erstaunlich schönes und weiches Fell. Sie hat dunkelbraune, ganz liebe Augen und ist eine richtige hübsche Hündin.

 

Wenn wir in den Auslauf kommen, schmeißt sich Osana auf den Rücken und lässt sich voller Genuss den Bauch streicheln. Dann ist jegliche Scheu wie verflogen! Sie würde am liebsten den ganzen Tag so liegen bleiben – sie bekommt einfach nicht genug vom Streicheln. Sobald man aufhört und Anstalten macht aufzustehen, fängt Osana an zu weinen. Es zerreißt einem wirklich das Herz, denn Osana sehnt sich einfach so nach Zuwendung und Nähe. Davon bekommt sie natürlich nicht viel, denn bei über 300 Hunden bleibt den Mitarbeitern im Tierheim einfach keine Zeit dafür.

 

Was das Laufen an der Leine angeht, so braucht Osana vielleicht noch etwas Übung. Beim zweiten Versuch lief sie schon zögerlich ein paar Schritte mit, aber dann erstarrte sie plötzlich und setze sich hin. Sie wollte nicht mehr mitlaufen und wir mussten sie zurücktragen. Wir kennen dieses Verhalten allerdings von einigen unserer Hunde, die das erste Mal an Leine und Halsband unterwegs sind. Es ist für die meisten Hunde einfach fremd und sie müssen sich erst einmal daran gewöhnen. Wir werden weiterhin mit Osana üben und wir sind uns sicher, dass sie die Spaziergänge bald prima meistern wird!

 

Osana lebt zusammen mit anderen Rüden und Hündinnen in ihrem Auslauf und kommt gut mit ihnen zurecht. Sie scheint aber den einen oder anderen Hund lieber zu mögen und sich ihre Spielgefährten auszusuchen. Osana weiß eben, mit wem es den größten Spaß macht durch den Auslauf zu flitzen J

 

Osana ist kastriert, gechipt und geimpft und bereit, in Windeseile ihr Köfferchen zu packen, wenn sie dafür schnellstmöglich das Tierheim verlassen dürfte!

 

Wenn Sie Interesse an dieser noch etwas schüchternen Hündin haben, füllen Sie bitte unser Bewerbungsformular aus.

 

 

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20. Juni 2019

 

 

Hunde der Woche 

 

Ilsi (geb.ca.Sep. 2017) ist unser kleines Pechvögelchen. Sie wurde angefahren und verletzt in einem Hinterhof gefunden und benötigt dringend ein liebevolles Zuhause und Physiotherapie, um endlich wieder ganz gesund zu werden. Die süße Hündin liebt Menschen über alles und kommt auch mit ihren Artgenossen prima zurecht. Wir wünschen Ilsi, dass sie endlich einmal Glück hat und ganz schnell das Tierheim verlassen darf. Wer gibt der tollen Hündin, die Chance, die sie so sehr verdient?

 

Nino (geb.ca. Aug.2012) lebt nun leider schon viele Jahre im Tierheim und wird immer übersehen. Dabei hat der liebe Rüde so eine tolle Entwicklung durchgemacht. Zeigte er sich die erste Zeit eher ängstlich und zurückhaltend, ist er nun wie ausgewechselt. Nino sucht die Nähe zu jedem Menschen, der seinen Auslauf betritt und freut sich über Streicheleinheiten. Er scheint, trotz des tristen Tierheimalltags, immer fröhllich und gut gelaunt zu sein und kommt super mit seinen Artgenosssen aus. Wir hoffen, dass sein Mut und seine Ausdauer endlich belohnt werden und er seine Menschen findet, die ihm zeigen wie schön das Hundeleben sein kann.

 

 

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