Mimy (weibl., geb. ca. März 2014) - hat auf der Straße viel Schlimmes erlebt und wäre fast gestorben

 

Mimy hat eine Patin gefunden. Vielen Dank dafür!

 

25. September 2020

 

 

12. August 2020

 

Mimy hatte es nicht leicht in ihrem bisherigen Leben, das sie vermutlich größtenteils, wenn nicht komplett, auf der Straße verbracht hat. Mimy soll nach den Angaben ihrer Pflegeeltern älter als 6 Jahre sein (geb. ca. März 2014). Sie haben Mimy zum ersten Mal vor etwa drei Jahren auf der Straße gesehen. 

Zornitsa und ihr Mann haben Mimy bei sich aufgenommen, nachdem sie auf der Straße misshandelt worden war.

 

Aufgrund ihrer schlechten Erfahrungen mit Menschen ist Mimy Fremden gegenüber erst einmal misstrauisch und braucht Zeit um Vertrauen aufzubauen. Sie hat ein ruhiges, liebes Wesen und ist sehr gutmütig.

 

Auf der Pflegestelle lebt sie mit anderen Hunden friedlich zusammen, ein Einzelplatz wäre aber auch gut für sie. Da sie viele Jahre auf der Straße gelebt hat und sich durchschlagen musste, scheint sie sehr selbständig und recht unabhängig zu sein. Aus dieser Zeit kennt sich auch den Verkehr und lässt sich von vorbeifahrenden Autos nicht verunsichern. 

Katzen mag Mimy leider gar nicht und jagt sie.

 

Die hübsche Hündin misst etwa 56/57 cm und wiegt um die 30 kg. An der Leine läuft sie schön mit, obwohl sie durch die fremden Gerüche und das laute Bellen der vielen Hunde im Tierheim etwas verunsichert und uns misstrauisch gegenüber war.

 

Mimy hat bei ihren Pflegeeltern das Leben in einer Wohnung kennengelernt und ist stubenrein. Nach einem Umzug muss man anfangs aber noch damit rechnen, dass auch mal etwas daneben gehen könnte… Auch Autofahren kennt Mimy und mag es gerne, denn sie weiß mittlerweile, dass es an einen schönen Ort zum Spazieren geht! Denn Mimy ist gerne draußen unterwegs und geht gern spazieren.

 

Zu Mimys Vorgeschichte: Zornitsa fand sie am 23. April hilflos auf der Straße liegend. Sie konnte nicht laufen und es war offensichtlich, dass sie große Schmerzen hatte. So brachte sie die Hündin zu ihrem Tierarzt und ließ sie untersuchen. Festgestellt wurde eine schwere innere Nierenverletzung (großes Hämatom) - höchstwahrscheinlich infolge eines starken Schlags oder Fußtritts in diesem Bereich. Glücklicherweise war laut den Ärzten keine Operation erforderlich, aber ohne Behandlung hätte sie nicht überlebt…

 

Es folgten zehn sehr schwierige Tage, in denen ihre Pflegeeltern um sie gekämpft haben und es nicht sicher war, ob sie überleben würde: tägliche Besuche in der Tierklinik, Injektionen, Infusionen und Schmerzmittel. Mimi wollte auch nicht fressen...

In den ersten Tagen mussten ihre Pflegeeltern sie nach draußen tragen, weil Mimy sich immer noch nicht bewegen konnte. Dann ging es langsam bergauf und es schien Mimy etwas besser zu gehen. Also beschlossen Zornitsa und ihr Mann, sie wieder nach draußen an ihren Platz zu bringen. Aber nach einigen Stunden haben Nachbarn aus dem Wohnviertel angerufen, die sich auch um sie kümmern, um ihnen mitzuteilen, dass es Mimy nicht gut geht.

 

So wurde sie wieder zum Tierarzt gebracht und es stellte sich heraus, dass es nach den erlittenen Verletzungen Komplikationen gab - ein Herzproblem, das dann behandelt wurde. Eine zeitlang musste Mimy morgens und abends Tabletten für das Herz einnehmen und konnte daher nicht mehr auf der Straße leben.

 

Und innerhalb von zwei Monaten machte Mimy viele Fortschritte. Obwohl sie so viele Jahre voller Entbehrungen auf der Straße gelebt hatte, fügte sie sich sehr gut in das Leben in einer Wohnung ein. Sie lernte das Autofahren und an der Leine laufen. Obwohl Mimy sich so gut integriert hat, kann sie leider nicht auf der Pflegestelle bleiben, da sie schon zu viele Hunde haben. 

 

Da Mimy gesundheitlich vorbelastet ist, wird sie in Bulgarien niemand aufnehmen. Ihre einzige Chance ist es in Deutschland ein Zuhause bei lieben Menschen zu finden. 

Nach Anstrengung schlug ihr Herz stark und Mimy hechelte viel. Durch die Medikamente wurde das jedoch besser. Vor kurzem wurde Mimy noch einmal in der Tierklinik in Varna vorgestellt und laut Aussage der Tierärzte dort soll nun alles in Ordnung sein.

 

Mimy ist kastriert, gechipt geimpft. Wir wünschen uns ein liebe- und verständnisvolles Zuhause für die liebe Hündin, die schon so viel hat mitmachen müssen… Es ist nicht auszuschließen, dass Mimy Herzmedikamente benötigt.

 

Wenn Sie ein schönes Zuhause für diese noch etwas zurückhaltende, aber sehr liebenswerte Hündin haben, füllen Sie bitte unser Bewerbungsformular aus.

 

 

10. Juli 2020

 

Eindrücke von Mimis Leben bei ihrer Pflegefamilie...

 

9. Juli 2020

 

 

29. Juni 2020

 

 

 

"Notfelle" der Woche

 

 

Jedda leidet sehr im Tierheim. Die wunderschöne, menschenbezogene Hündin hat vermutlich Gene nordischer Hunderassen und ist im Tierheim komplett unterfordert. Sie hat riesigen Spaß an Bewegung und Spaziergängen und sucht ganz dringend ihre Menschen, mit denen sie endlich spannende Abenteuer erleben darf...

 

Tamino ist ein lieber, zurückhaltender und bescheidener Rüde, der sich niemals in die erste Reihe drängt. Vielleicht wurde er deshalb bisher nicht entdeckt!? Das wollen wir nun für ihn ändern und stellen ihn mal in den Mittelpunkt, damit Tamino endlich einmal die Aufmerksamkeit bekommt, die er verdient...

 

 

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