Bärbel (weibl., geb. ca. April 2012) - ihr Weg hat sie acht Jahre später wieder ins Tierheim geführt

 

15. Oktober 2021

 

Bärbel ist reserviert!

 

 

5. Oktober 2021

 

Das wichtigste zuerst: Bärbel leidet unglaublich darunter, im Tierheim eingesperrt zu sein und ist deshalb zu unserem Notfall geworden! Und sie scheint so verzweifelt zu sein, dass sie es sogar schon geschafft hat, sich durch die Zäune des Auslaufs zu beißen…

 

Das hat bisher noch kein Hund geschafft und es zeigt, wie groß ihre Not ist! 

 

Die liebe Bärbel hatte schon zwei Mal das „Vergnügen“ bei uns im Tierheim in Schumen zu landen. Das erst Mal war noch vor unserer Zeit, im Dezember 2013. In dem Monat wurde sie kastriert und anschließend offenbar wieder zurück auf die Straße gebracht. Dort lebte sie also viele Jahre als Straßenhund, was in Bulgarien wirklich alles andere als ein Vergnügen ist. Aber Bärbel war auf der Straße eben frei und konnte die ganze Zeit herumlaufen und „ihr Ding machen“. 

 

Der Umzug ins Tierheim ist deshalb ganz furchtbar für sie und man kann es ihr nicht verdenken. Grundsätzlich würden wir Bärbel auch wieder an ihren alten Platz zurückbringen, da sie im Tierheim so leidet, aber die Anwohner haben sich beschwert und möchten Bärbel dort nicht haben. 

Straßenhunde sind grundsätzlich nicht gerne gesehen und leider kommt es auch immer wieder zu furchtbaren Misshandlungen von Hunden durch die Menschen vor Ort. Anstatt das Problem der Straßentiere anders zu lösen und ihre Hunde über unser breit angelegtes, ganzjähriges Kastrationsprogramm kostenlos kastrieren zu lassen, lassen sie ihre Hunde weiter Nachwuchs erzeugen, der dann leider meist wieder auf der Straße ausgesetzt wird. Es gibt leider immer noch einige Bulgaren, die unerwünschte Hunde oder Katzen auf der Straße vergiften… Und genau aus diesem Grund können wir Bärbel nicht zurück in ihr Revier setzen, da wir Angst um sie haben.

 

Wir hoffen, dass sie nun schnell entdeckt und bald aus ihrem kleinen Auslauf „befreit“ wird, denn genauso fühlt es sich für Bärbel an. Und wenn man die Videos von ihr beim Spaziergang sieht, tut es einem wirklich in der Seele weh: Sie liebt es sich zu bewegen und trabt ganz entspannt und souverän an der Leine mit. Wie sich Bärbel wohl fühlen muss, wenn sie anschließend zurück in den Auslauf muss, möchten wir gar nicht wissen…

 

Bärbel ist mit ihren 9-10 Jahren nicht mehr ganz jung (geb. ca. im April 2012) und nicht ganz klein (ca. 57 cm). 

ABER: Sie ist eine ganz liebe, anhängliche und richtig coole Hündin, die es geschafft hat, sich über 9 Jahre auf der Straße durchzuschlagen. Das muss ihr erst einmal jemand nachmachen. Auch mit den anderen Hunden in ihrem Auslauf kommt sie sehr gut zurecht. Bärbel ist noch recht aktiv für ihr Alter, deshalb suchen wir auch eine Familie für sie, die Spaß daran hat, sich gemeinsam mit ihr zu bewegen. Und eine Familie, die gerne Streicheleinheiten verteilt, denn Bärbel genießt das sehr!

 

Wir wünschen uns von Herzen, dass Bärbel bald entdeckt wird und endlich das Leben führen darf, welches ihr zusteht und wonach sie sich schon so lange sehnt. Es wird eine Freude sein, mit Bärbel spazieren zu gehen, da sind wir ganz sicher! Und nicht nur, weil sie so toll an der Leine mitläuft, sondern weil es so schön ist ihr zuzusehen, wie glücklich sie dabei ist.

 

Bärbel ist geimpft, kastriert und gechipt und würde lieber gestern als heute in den Transporter springen, der sie nach Deutschland bringt! Das Abenteuer könnte also beginnen! 

 

Wenn Sie ein schönes Zuhause für unsere liebe Bärbel haben, füllen Sie bitte unser Bewerbungsformular aus.

 

 

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"Notfelle" der Woche

 

 

Avalon wartet seit mittlerweile über 2 Jahren im Tierheim. Diese Zeit hat der liebe Rüde genutzt um Vertrauen zu uns Menschen aufzubauen. Nun möchte er endlich seinen Zwinger verlassen und in seinem ersten richtigen Zuhause ankommen.

 

 

Amba hatte großes Glück und durfte schon vor einiger Zeit eine Pflegestelle in Deutschland beziehen. Sie öffnet sich dort Schritt für Schritt und erkundet ihre neue Welt. Zu gerne würde die zurückhaltende Hündin endlich richtig ankommen - dazu fehlen Amba nur noch ihre Menschen.

 

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