Fleur (weibl., geb. ca. Oktober 2014) - sanft und zurückhaltend

 

 

 

26. März 2019

 

 

5. Februar 2019

 

Hallo Frau Albert,

 

anbei ein Foto von Fleur wie sie darauf wartet, dass es los geht und zwei Filme von heute.

Sie macht das sehr gut und ist unglaublich klug. :-)

 

 

30. Januar 2019

 

Liebe Frau Albert,

anbei ein paar Zeilen zu Fleur.

 

Wir haben Fleur am 1. Dezember 2018 zu uns geholt.

 

Die ersten zwei Tage war sie sehr aufgeregt. Sie wollte nicht trinken und fressen. Der Weg nach draußen gestaltete sich als sehr schwer, da sie nicht laufen wollte. Sie kannte keine Treppen und hatte Angst sie nach unten und oben zu laufen. Erst nach einer Woche lief sie diese selbständig nach unten.

 

Im Haus bewegt sie sich im Moment nur zu ihrem Napf den ich jedesmal etwas weiter weg stelle, damit sie zu der Umgebung vertrauen fasst.

 

Sie kennt ihren Namen, aber sie kommt nicht auf Zuruf. Ich fordere sie jedesmal auf aufzustehen, indem ich mich hinter sie stelle, wenn wir spazieren gehen wollen. Sie geht dann ihren Weg die Kellertreppe hinunter. Dort bekommt sie ihr Geschirr angezogen und wir gehen hinaus. Aber auch hier zögert sie noch zu laufen.

 

Mittlerweile streckt sie sich aber genüsslich, d.h. Vorne - und Hinterbeine. Sie ist jetzt seit 6 Wochen bei uns und läuft seit 2-3 Tagen hinter mir die Kellertreppe hoch. Die Kommandos HALT und HIER kennt sie, aber das HIER fällt ihr noch schwer. Sie kommt, aber der letzte Meter zu mir erfolgt nur mit gutem Zureden. Das Vertrauen ist noch nicht da.

 

Sie fühlt sich draußen sehr wohl, läuft an einer 15 Meter Schleppleine und wedelt freudig mit der Rute. Ich bin dann sehr glücklich. Ab der dritten Woche hat sie angefangen am Boden zu schnüffeln und sich für die Gerüche um sich herum zu interessieren.

Vor zwei Wochen hat sie sich in Pferdeäpfeln gewälzt. Fand ich jetzt nicht so prickelnd, aber ich war glücklich, dass sie sich löst und „auftaut“.

 

Zu fremden Menschen, dazu zählen alle, außer meiner Tochter und mir, und fremden Hunden, dazu zählen alle außer unserem Rüden, hat sie großen Respekt. Wenn die Hunde ihr zu nahe kommen, z.B. die bei uns im Stall, zeigt sie die Zähne, was ich sehr gut finde. Die Hunde lassen sie dann auch in Ruhe.

Vor Pferden hat sie keine Angst. Auch wenn mein Pferd sie anschnuffelt und mit der Schnauze anstubst bleibt sie stehen und zeigt keine Panik. Sie läuft auch super mit spazieren neben dem Pferd. Das macht sie ganz toll.

 

Als Resümee möchte ich sagen, es ist nicht anstrengender einen ängstlichen oder vielmehr vorsichtigen Hund aus dem Tierheim bei sich aufzunehmen als einen Hund der ein gesundes Selbstbewusstsein hat. Denn beide Tiere muss man an das häusliche Umfeld und die Umgebung gewöhnen, in der man sich tagtäglich bewegt. Bei dem einen Hund geht das vielleicht in drei Monaten, bei dem anderen Hund in 6 - 12 Monaten. Aber das ist auch in Ordnung.

 

Jedes Tier soll die Zeit bekommen die es braucht. Die Dauer ist gleich. Es gibt keine Eile. Das Tier wohnt hoffentlich mehr als 12 Monate bei uns und ein Züchter, von dem ich meine leider verstorbene Hündin als Welpen gekauft habe, sagte mir:“ Es braucht zwei bis drei Jahre, bis ein Hund tatsächlich in der Familie ankommt.“

Das wollte ich so nicht wahr haben, denn es lief schon nach einem Jahr mit meiner Hündin sehr gut. Aber man hat nach drei Jahren plötzlich gemerkt, ja jetzt ist der Hund angekommen. Er kennt die täglichen Abläufe der Familie, die Routine und kann sich darauf einlassen.

 

Genauso wird es mir Fleur werden. Es ist in Ordnung, dass sie es komisch findet über Parkett und Fliesen zu laufen, kennt sie doch nur Erde und Steine. Es ist in Ordnung, dass sie sich draußen viel wohler fühlt als in geschlossenen Räumen, hat sie doch ihr ganzes Leben im Freien verbracht.

 

Und es ist in Ordnung, dass sie vorsichtig ist und alles erst erkundet - wobei ich mir bei Fleur nicht sicher bin, ob sie das nicht nur tut ,weil sie mit der Ängstlichkeit gut durch ihr bisheriges Leben gekommen ist.

 

Sie zeigt häufig ein Verhalten von Mut, Zutrauen und Selbstvertrauen und im letzten Moment bremst sie sich selbst aus, so als wollte sie sagen, ach da war doch was, ich muss ja Angst haben ;-)).

 

Ich glaube dass sie eine kleine Ronja Räubertochter ist und wir mit ihr noch richtig viel Spaß haben werden, wenn sie entdeckt hat, wie schön es ist, seinen eigenen Weg und Willen zu haben.

 

Ich freue mich schon darauf - auch wenn es zwei Jahre dauert.

 

Ihre Heidi S.


 

3. Dezember 2018

 

Es ist unglaublich, dass unsere liebe Fleur nach nur zwei Tagen schon so mit an der Leine läuft! In Schumen hatte sie noch solche Angst, aber sie wird immer mutiger. Wir freuen uns sehr darüber!

 

30. November 2018
Fleur hat trotz ihrer noch bestehenden Ängste und Unsicherheiten ein Zuhause gefunden und darf das Tierheim für immer verlassen!
Sie tritt nun die weite Reise nach Deutschland an.

 

28. November 2018

 

 

14. November 2018

 

 

21. September 2018

 

 

21. März 2018

 

Fleur macht leider nicht wirklich Fortschritte. Sie ist noch zu ängstlich und mit der Situation außerhalb des ihr bekannten Auslaufs vollkommen überfordert.

 

 

20. März 2018

 

 

18. Januar 2018

 

 

20. August 2017

 

 

4.-8. Juni 2017

 

 

17. April 2017

 

Die liebe Fleur (No. 1485), ca. 53 cm, hat nun schon ihre ganze Jugend im Tierheim in Schumen verbringen müssen, denn sie ist vor drei Jahren als Welpe ins Tierheim gekommen.

Trotz des wirklich tristen und auch anstrengenden Tierheimalltags hat sie von ihrem sanften und gütigen Wesen nichts eingebüßt! Fleur ist nach wie vor eine eher ruhige und etwas zurückhaltende Hündin, die sich aber über jede Zuwendung freut, wenn sie etwas Vertrauen gefasst hat.

 

Sie kommt wie die anderen Hunde in ihrem Auslauf freudig an den Zaun gelaufen, wenn sich jemand nähert, hält sich dann aber erstmal etwas im Hintergrund auf. Man merkt Fleur aber richtig an, dass sie eigentlich unbedingt zum Menschen möchte, denn sie läuft immer ein paar Schritte auf den Menschen zu, zögert kurz und läuft wieder ein paar Schritte zurück. Da sie aber auch neugierig zu sein scheint, startet sie einen neuen Versuch und wird dann zunehmend mutiger.

 

Wir befürchten allerdings, dass sie sich nun immer mehr zurückzieht, da sie manchmal so traurig da sitzt als hätte sie jede Hoffnung verloren, dass sie endlich jemand entdeckt. Wenn Fleur eine enge Bezugsperson an ihrer Seite hätte, würde sie mit Sicherheit sehr schnell Vertrauen fassen und eine starke Bindung aufbauen. Wir erleben oft, dass gerade die zurückhaltenden Hunde unglaublich auftauen und ganz offen werden, wenn man ihnen etwas Zeit und Sicherheit gibt. Fleur hat ein unfassbar liebes Wesen und sie wartet nur darauf, es endlich jemandem zeigen zu können!

 

Beim ersten Spaziergang war sie noch überfordert, hatte etwas Angst vor der Leine und die fremde Umgebung war ihr nicht ganz geheuer. Diese Reaktion ist allerdings keinesfalls ungewöhnlich, da die Hunde ja leider nur sehr selten aus ihrem Auslauf rauskommen und deshalb alles neu für sie ist.

 

Da Fleur vom Welpenalter an im Tierheim lebt, kennt sie natürlich noch nicht viel und müsste vieles gezeigt und beigebracht bekommen. Eine Aufgabe, die mit Sicherheit mit viel Dankbarkeit belohnt wird!

 

Gegenüber den anderen Hunden, mit denen sie zusammen lebt, zeigt sie sich sehr sozial und unkompliziert.

 

Aufgrund ihrer sensiblen Art wäre es schön, wenn Fleur eher in eine ländliche, etwas ruhigere Gegend vermittelt werden würde. Es wäre so traurig, wenn sie noch länger im Tierheim leben müsste und keine Chance bekommen würde zu zeigen, was für ein tolles Wesen sie hat!

 

 

13. April 2017

 

 

13. März 2017

 

 

 

 

Dezember 2016

 

Aktuelle Fotos der lieben Fleur...

 

September 2016

 

 

 

 

April 2016

 

 

18. Dezember 2015

 

Fleur (geb. etwa Mitte 2014)  ist eine ca. 50 cm hohe Collie-Mix-Hündin, schlank vom Körperbau her und sehr zart vom Wesen.

 

Sie hält sich eher im Hintergrund und ist nie aufdringlich. Dabei freut sie sich am Zaun so sehr wie die anderen, jungen Hunde auch um jeden, der sich ihr zuwendet. Es sieht immer so aus, als ob Fleur ein kleines, hoffnungsvolles Lächeln im Gesicht hat, wenn sie einen anschaut.

 

Fleur zeigt sich ganz sanft. Da sie im Tierheim groß geworden ist, muss sie noch einiges lernen, aber wir sind uns sicher, dass sie dazu bereit ist.

 

Fleur ist gechipt, geimpft und kastriert und wartet darauf, aus dem Tierheim "gerettet" zu werden! 

 

September 2015

 

Ein Video von der aktiven Hundegruppe. Alle freuen sich so sehr, wenn Menschen in die Nähe ihres Auslaufes kommen...

 

 

22. Juli 2015

 

 

1. März 2015

 

 

Hunde der Woche 

 

Leslie (geb.ca.Juli 2017) durfte im März diesen Jahres ein Pflegeplätzchen in Deutschland beziehen. Sie hat dort schon viel gelernt, aber oft wird das kleine Hundemädchen noch immer von ihren Ängsten beherrscht. Wer gibt Leslie die nötige Sicherheit, damit sie endlich komplett ankommen und all ihr Sorgen loslassen kann?

 

Ghana (geb.ca. Juli 2017)

hatte großes Glück und durfte Ende März diesen Jahres auf eine Pflegestelle in Deutschland reisen, wo sie schon so viel gelernt hat. Das liebe Hundemädchen ist stubenrein, läuft prima an der Leine und genießt ihr Leben außerhalb des Tierheims sichtlich. Zu ihrem ganz großen Glück fehlt ihr nur noch ihre eigene Familie, bei der sie ankommen darf.

 

 

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